Die nächste Hürde für Informatik am "Gymi" scheint geschafft

24. Mai 2017 um 11:58
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Das Informatik-Obligatorium an Gymnasium findet "breite Unterstützung".

Das Informatik-Obligatorium an Gymnasium findet "breite Unterstützung".
Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wollte abklären, ob das Fach Informatik am Gymnasium obligatorisch werden soll. Die entsprechende Anhörung ist nun abgeschlossen. Die EDK hatte diese im Februar.
Wie uns Alain Gut, bei ICTswitzerland für den Bildungsbereich verantwortlich, bestätigt, findet der EDK-Entwurf breite Unterstützung. Besonders wichtig sei, so Gut zu inside-it.ch, dass Informatik als Grundlagenfach eingeführt wird. Damit ist das Fach nicht nur obligatorisch, sondern zählt auch für die Berechnung der Maturitätsnote am Ende der Ausbildung.
Wie es nun konkret weiter gehen soll, ist allerdings noch nicht ganz klar. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet und im Herbst möchte die EDK den Rahmenlehrplan beschliessen. Danach müsse das Maturitäts-Anerkennungsreglement (MAR) der EDK und die Maturitäts-Anerkennungsverordnung (MAV) des Bundes revidiert und angepasst werden. Dies folge einem "eigenen Zeitplan", so die EDK zu inside-it.ch. Die Umsetzung des IT-Obligatoriums könnte also noch einige Jahre dauern. Wie lange dies dauern kann, zeigt schon die Umsetzung und Einführung des Lehrplans 21 an den Volksschulen.
In der Anhörung stand neben dem IT-Obligatorium an den Mittelschulen auch der entsprechende Rahmenlehrplan, der die Ziele und Ausrichtung des Faches beschreibt, zur Diskussion. Es soll nicht darum gehen, Anwenderkenntnisse zu vermitteln, sondern "die wichtigen Grundlagen der Informatik" zu lehren. Ausserdem sollte geklärt werden, wie das Fach im Maturitäts-Anerkennungsreglement verankert werden soll. (Katharina Jochum)

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