EFG warnt vor IT-Integrationskosten

26. Juli 2017, 15:15
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Die Privatbank EFG International hat im ersten Halbjahr 2017 unter der BSI-Übernahme gelitten.

Die Privatbank EFG International hat im ersten Halbjahr 2017 unter der BSI-Übernahme gelitten. Anhaltende Geldabflüsse und hohe Integrationskosten waren zu verzeichnen. Unter dem Strich blieb EFG weniger übrig als vor einem Jahr.
Im zweiten Halbjahr würden die Kosten der Zusammenlegung steigen, weil dann die Integration der IT anstünde, so kündigte der Chef von EFG International, Joachim Straehle, an.
Diese Integration – die Migration von Avaloq auf Temenos – werde per Ende 2017 abgeschlossen sein. Damit hält EFG am ursprünglichen Termin fest.
Demgegenüber stehen Aussagen von gewöhnlich gut informierten Insidern, die sich in der Vergangenheit skeptisch zeigten, dass der Termin haltbar sei. "Aus unserer Sicht gilt nach wie vor, dass wir bis mindestens Ende 2017 eng mit der BSI zusammenarbeiten", antwortet ein Avaloq-Sprecher auf Anfrage heute.
EFG hatte BSI Anfang November 2016 übernommen. (mag)

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