Firewall, Virenschutz, Spamfilter, Proxies, Phishing-Schutz, Spyware-Verhinderer auf einem USB-Stick-ähnlichen Kleinstcomputer.
Der Chamer Speichermedienspezialist Data Storage Advisors,
der heute eben verkauft wurde, lanciert ein interessantes Produkt aus Israel. Der "Yoggie Gatekeeper" ist ein sehr kleiner Linux-Computer (Foto), der sämtliche Security-Aufgaben für PCs oder kleine Netzwerke übernehmen kann. Angeschlossen wird die Hard-/Software-Kombination über die USB-Schnittstelle. Der Clou: Sämtliche anderen Security-Komponenten sollen durch das externe Gerät überflüssig werden.
Zudem wird ein so geschützter PC von allen Aufgaben in Zusammenhang mit Sicherheit entlastet. Das Rechnerlein wird über den USB-Port oder die Ethernet-Schnittstelle zwischen PC und ADSL-Router gestellt. Bei Internet-Verbindungen über drahtlose Netzwerke wird das Security-Kistchen einfach an den USB-Port des Notebooks gehängt, bei Heimnetzwerken kommt das Ding zwischen ADSL-Router und Switch zu stehen.
Software-mässig sind einige bekannte Produkte wie Kaspersky-Virenschutz installiert. Das macht den "Yoggie Gatekeeper" mit 249 Franken (1 PC-Version) zu einer relativ günstigen Lösung. Im Preis inbegriffen ist der laufende Update der Software für ein Jahr, danach kostet das Abo 35 Franken pro Jahr. Die Version für kleine Netzweke (bis 5 PCs) kostet 299 Franken (Abo: 48 Franken / Jahr).
Was drin ist
Auf dem Security-Gerätchen ist Software gegen Spam, Phishing, Spyware und Viren installiert. Zudem gibt es eine Zugangssicherung, E-Mail- und Web-Proxies, Software für das Entdecken und Verhindern von Eindringlingen, ein VPN-Client und eine Firewall. Zusätzlich ist Software aus dem Hause Yoggie installiert, die auch vor unbekannten Gefahren wie etwa neuen Viren oder Würmern schützen soll.
Für Firmen gibt es ausserdem einen "Yoggie Management Server" mit dem eine Laptop-Flotte von aussen überwacht und Sicherheitsregeln durchgesetzt werden können. So kann man die Lösung so konfigurieren, dass der Internet-Zugang nicht mehr funktioniert, wenn das Gerät ausgesteckt wird. Damit - so der Hersteller - können Notebooks auch wenn man öffentliche WLAN-Zugänge benützt, geschützt werden.
Alle Angaben beruhen auf Hersteller-Angaben. Wir haben das Gerät nicht getestet. (Christoph Hugenschmidt)