EU für grenzenloses E-Gov

19. Juni 2009, 14:53
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Die Europäische Union (EU) wird ein Pilotprojekt mitfinanzieren, dass öffentliche Verwaltungen dabei unterstützt, Online-Dienste für den Dienstleistungssektor zu verbessern.

Die Europäische Union (EU) wird ein Pilotprojekt mitfinanzieren, dass öffentliche Verwaltungen dabei unterstützt, Online-Dienste für den Dienstleistungssektor zu verbessern. Das Projekt "Simple Procedures Online for Cross-border Services" (SPOCS), das von Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Österreich und Polen vorangetrieben wird, soll die Zusammenarbeit der öffentlichen Verwaltungen fördern und Unternehmen den Zugang zu Märkten in anderen Mitgliedstaaten zu erleichtern.
Dienstleistungen, auf die 70 % des BIP der EU entfallen, seien Motor des Wachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa, heisst es in der Mitteilung weiter. In den letzten Jahren seien 95 Prozent aller neu entstandenen Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor entfallen. Allerdings sei das Potenzial des Binnenmarkts für Dienstleistungen bisher noch nicht vollständig verwirklicht. Gerade rechtliche und administrative Hürden würden es den Dienstleistern noch immer schweren, sich in anderen Ländern niederzulassen oder grenzüberschreitend tätig zu werden.
Im Rahmen des Projektes soll bis Ende 2009 jeder EU-Mitgliedstaat eine zentrale Anlaufstelle einrichten, bei der die Unternehmen alle Verwaltungsangelegenheiten elektronisch erledigen können. Als Beispiel wird in der Mitteilung etwa ein belgischer Dienstleister genannt, der alle Formalitäten zur Eröffnung eines Cafés in den Niederladen online abwickeln kann.

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