ewz.zürinet: Künftig vier Glasfasern bei der Inhaus-Verkabelung

6. April 2009, 14:52
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Das Stadtzürcher Elektrizitätswerk EWZ hat mit Vertretern des Hauseigentümerverbands Zürich, dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft und der Vereinigung Zürcher Immobilienunternehmen einen Mustervertrag für die Erschliessung von Liegenschaften mit Glasfasern erarbeitet.

Das Stadtzürcher Elektrizitätswerk EWZ hat mit Vertretern des Hauseigentümerverbands Zürich, dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft und der Vereinigung Zürcher Immobilienunternehmen einen Mustervertrag für die Erschliessung von Liegenschaften mit Glasfasern erarbeitet. Der nun vorliegende Mustervertrag sieht vor, dass das EWZ in den neu zu erschliessenden Liegenschaften bei der Innenverkabelung neu vier Glasfasern anstelle von einer eingezogen werden. Eine Faser steht dabei dem EWZ exklusiv zur Verfügung, die übrigen drei Fasern können durch Infrastruktur-Betreiber genutzt werden, allerdings nur, wenn diese dem EWZ ein entsprechendes Gegenrecht einräumen.
Gemäss der Mitteilung will das EWZ damit den Hauseigentümern entgegenkommen, um die Bauarbeiten in den Wohnungen und Büros für den Anschluss weiterer Infrastruktur-Betreiber zu vermeiden. In Gebäuden, welche bereits an ewz.zürinet angeschlossen sind und somit nur über eine Glasfaser verfügen, will das Elektrizitätswerk "bei begründetem Bedarf" die weiteren Fasern nachrüsten.
Wie das EWZ schreibt, halte man am Ein-Faser-Modell fest, da für den Betrieb eines Open-Access-Netzwerks eine Glasfaser vollauf ausreiche. Die Liegenschaften würden weiterhin nur mit einer Glasfaser erschlossen, lediglich die Innenverkabelung werde mit vier Glasfasern vorgenommen. (bt)

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