Glasfaser-Streit: GGA Maur schlägt sich auf die Seite des EWZ

11. Mai 2009, 13:18
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Die Kabelfernseh-Genossenschaft GGA Maur schlägt sich im epischen Glasfaserstreit auf die Seite des EWZ (Elektrizitätswerk Zürich). Ab sofort bietet GGA Maur eigene Internetdienstleistungen für Firmen an, die durch das EWZ mit Glasfaserleitungen erschlossen wurden. Ab Herbst will GGA Maur auch TV-, Internet- und Telefoniedienste an Private in Zürich vermarkten. Damit ist die Genossenschaft nach eigenem Bekunden das erste Schweizer Kabelnetzunternehmen, das über das geografisch angestammte Gebiet hinaus Kommunikationsdienstleistungen anbietet.
Sukkurs fürs EWZ
Bekanntlich baut das Stadtzürcher EW ein eigenes Glasfasernetz. Die Pläne der Stadt Zürich wurden von Swisscom (und Cablecom) im Frühling 2007 mittels Referendum bekämpft, ob man allenfalls gleichzeitig zwei oder mehr Glasfasern in die neu verkabelten Gebäude legen will.
Das EWZ kann den Sukkurs durch die lokale Kabel-TV-Genossenschaft gut gebrauchen. Denn in letzter Zeit haben sich immer mehr städtische Werke für eine Kooperation mit Swisscom entschieden. Die EWs hätten aber nur eine Chance, dem Investitionsdruck von Swisscom zu widerstehen, wenn sie untereinander eng kooperieren (würden). (hc)

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