Zum ersten Mal wurde an einem Hackathon auch in der Schweiz für einen karitativen Zweck programmiert.
Zum dritten Mal sind am vergangenen Wochenende Hacker auf der ganzen Welt an einem so genannten Hackathon zusammen gekommen - erstmals auch in der Schweiz, genauer
in Basel. Dort programmierten vier Teams vier Lösungen, welche die Arbeit von Hilfsorganisationen vereinfachen sollen, wie mitgeteilt wurde.
Ein Team arbeitete demnach an einer interaktiven Gefahrenkarte für Caritas Schweiz. Die Lösung ermögliche, Daten unterschiedlichster Struktur und Herkunft zusammenzuführen und einheitlich darzustellen und zu analysieren. Zwei weitere Teams arbeiteten an einer Plattform, welche ermöglichen soll, Angebot und Nachfrage von Hilfsmitteln direkt zu vermitteln, sowie an einer wichtigen Ergänzung des Google Person Finders.
Den Wettbewerb gewonnen hat Kurt Huwig mit seiner Handy-App, die ein Problem löst, das viele Einsatzkräfte hätten: So werden die Helfer via Piepser benachrichtigt, die Einsatzleitung sieht allerdings nicht, wie viele der Aufgebotenen anrücken. Mit der App kann jeder Helfer eine Rückmeldung geben, darüber hinaus liefert das Programm die Position des Einsatzes auf der Karte und bietet eine Navigation an.
Der Anlass "Random Hacks of Kindness" wurde 2009 als Partnerschaft von Google, Microsoft, Yahoo, NASA und der Weltbank ins Leben gerufen. Ziel ist, die öffentliche Verwaltung sowie Hilfsorganisationen mit Softwareentwicklern zu verbinden, um gemeinsam Lösungen für Aufgaben aus den Bereichen Krisenmanagement, Schutz und Prävention zu erarbeiten. (pk)
Bild: Selbstdeklarierte Hackerinnen und Hacker programmieren in Basel für einen guten Zweck. (ZVG)