Hacking for Humanity in Basel

7. Juni 2011, 10:18
  • politik & wirtschaft
image

Zum ersten Mal wurde an einem Hackathon auch in der Schweiz für einen karitativen Zweck programmiert.

Zum ersten Mal wurde an einem Hackathon auch in der Schweiz für einen karitativen Zweck programmiert.
Zum dritten Mal sind am vergangenen Wochenende Hacker auf der ganzen Welt an einem so genannten Hackathon zusammen gekommen - erstmals auch in der Schweiz, genauer in Basel. Dort programmierten vier Teams vier Lösungen, welche die Arbeit von Hilfsorganisationen vereinfachen sollen, wie mitgeteilt wurde.
Ein Team arbeitete demnach an einer interaktiven Gefahrenkarte für Caritas Schweiz. Die Lösung ermögliche, Daten unterschiedlichster Struktur und Herkunft zusammenzuführen und einheitlich darzustellen und zu analysieren. Zwei weitere Teams arbeiteten an einer Plattform, welche ermöglichen soll, Angebot und Nachfrage von Hilfsmitteln direkt zu vermitteln, sowie an einer wichtigen Ergänzung des Google Person Finders.
Den Wettbewerb gewonnen hat Kurt Huwig mit seiner Handy-App, die ein Problem löst, das viele Einsatzkräfte hätten: So werden die Helfer via Piepser benachrichtigt, die Einsatzleitung sieht allerdings nicht, wie viele der Aufgebotenen anrücken. Mit der App kann jeder Helfer eine Rückmeldung geben, darüber hinaus liefert das Programm die Position des Einsatzes auf der Karte und bietet eine Navigation an.
Der Anlass "Random Hacks of Kindness" wurde 2009 als Partnerschaft von Google, Microsoft, Yahoo, NASA und der Weltbank ins Leben gerufen. Ziel ist, die öffentliche Verwaltung sowie Hilfsorganisationen mit Softwareentwicklern zu verbinden, um gemeinsam Lösungen für Aufgaben aus den Bereichen Krisenmanagement, Schutz und Prävention zu erarbeiten. (pk)
Bild: Selbstdeklarierte Hackerinnen und Hacker programmieren in Basel für einen guten Zweck. (ZVG)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

Basler Datenschützer sieht Cloud-Gutachten kritisch

Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung bedeute der Entscheid aus Zürich nicht, dass der Gang in die Cloud unproblematisch sei, findet der kantonale Beauftragte in Basel-Stadt.

publiziert am 26.9.2022
image

USA lockert Sanktionen für IT-Firmen im Iran

Weil die iranische Regierung den Zugang zum Internet eingeschränkt hat, versuchen sowohl Behörden als auch Private den Informationsfluss aufrecht zu halten.

publiziert am 26.9.2022
image

EPFL startet "Future of Health Grant"-Programm

10 Startups sollen gefördert werden und am EPFL Innovation Park soll ein Ökosystem für digitale Gesundheit entstehen.

publiziert am 26.9.2022