HP erhöht Umsatz und Gewinn

16. Februar 2006, 09:21
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Gewinnmarge der PC-Gruppe etwas verbessert. Der Umsatz in EMEA erreicht fast Amerika-Werte.

Gewinnmarge der PC-Gruppe etwas verbessert. Der Umsatz in EMEA erreicht fast Amerika-Werte.
Der weltweit grösste Druckerhersteller und zweitgrösste Computerkonzern Hewlett-Packard konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres den Reingewinn verglichen mit dem Vorjahr um 30,4 Prozent steigern. Per 31. Januar 2006 verdiente HP 1,23 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 943 Millionen Dollar im ersten Quartal des vorangehenden Geschäftsjahres. Der Umsatz stieg um 5,6 Prozent von 21,5 Milliarden auf 22,7 Milliarden Dollar.
9,4 Milliarden Umsatz in EMEA
Die Amerika-Region wuchs mit 10 Prozent am besten von allen. Dort erwirtschaftete HP 9,7 Milliarden Dollar. Die Region EMEA konnte nur um 1 Prozent zulegen, kratzt aber bereits an der Bestmarke mit 9,4 Milliarden Dollar Umsatz. In der Region Asien und Pazifik wuchs der Umsatz um 6 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar.
PC-Gruppe erhöht Marge
Die Personal Systems Group (PSG) konnte einen um 8 Prozent gestiegenen Umsatz von 7,4 Milliarden Dollar vorweisen. Allerdings betrug der Gewinn bloss 293 Millionen Dollar, was einer Marge von 3,9 Prozent entspricht. Immerhin etwas mehr als die letztjährige Gewinnmarge von 2,1 Prozent. Es wurden 16 Prozent mehr Geräte als vor einem Jahr verkauft. Während der Umsatz mit Desktops nur um 1 Prozent zunahm, konnte HP mit Notebooks um satte 26 Prozent zulegen. Der Umsatz von "Commercial PCs" stieg um 6 Prozent und derjenige von Consumer-Geräten um 18 Prozent.
Zugpferd Drucker-Sparte
Der gewinnträchtigste Geschäftsbereich bleibt die Imaging and Printing Group (IPG), die 6,5 Milliarden Dollar erwirtschaftete (ebenfalls + 8 Prozent) und einen Gewinn von 973 Millionen Dollar auswies, was einer Gewinnmarge von 14,9 Prozent entspricht. Im Bereich Enterprise Storage and Servers (ESS) wuchs der Umsatz um 5 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar. Hier betrug der Gewinn 326 Millionen Dollar, verglichen mit 69 Millionen Dollar im Vorjahr. Der Umsatz im Software-Bereich stieg um 29 Prozent auf 304 Millionen Dollar.
Weniger Umsatz bei Services
Gesunken ist hingegen der Umsatz im Service-Bereich (HPS) um 2 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar, wobei der Gewinn von 281 auf 293 Millionen Dollar etwas erhöht werden konnte. Ebenfalls tiefer lag der Umsatz im Bereich Financial Services (HPFS), wo mit 496 Millionen Dollar 11 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr generiert werden konnte. Hier sank auch der Gewinn von 45 auf 38 Millionen Dollar.
HP erwartet, dass der Umsatz im laufenden zweiten Quartal 22,4 bis 22,6 Milliarden Dollar betragen wird. Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz von 90 bis 91 Milliarden Dollar erwartet. (mim)

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