Was in einschlägigen
Foren bereits bekannt war, hat der Winterthurer Anbieter und Betreiber von IAM-Lösungen (Identity und Access Management) nun auch offiziell mitgeteilt. Demnach ist die IPG Gruppe eine "Technologiepartnerschaft" mit dem auf ebenfalls auf IAM spezialisierten Software-Hersteller EmpowerID eingegangen. Das US-Unternehmen, dass in der Schweiz auch von Avanade vertreten wird, liefert eine Workflow-basiertes "all-in-one" Identitäts- und Zugriffsmanagement und die entsprechende Cloud-Security-Plattform, so IPG-Chef Marco Rohrer.
Wie Rohrer zu inside-it.ch sagte, werde die als Enterprise-On-Premise- und als Cloud-Variante angebotene IAM-Lösung demnächst bei einem grossen Zürcher Unternehmen aufgebaut. Den Namen will er jedoch noch nicht nennen, da der Zuschlag des Auftrags noch nicht öffentlich publiziert sei. Dagegen liefert Rohrer jetzt Antworten zu Fragen, die bei der
Bekanntgabe der guten Geschäftszahlen 2016 noch unbeantwortet waren.
Ende letzten Jahres beschäftigte das Unternehmen demnach 30 Mitarbeiter in der Schweiz. 2013 waren es noch 20 Mitarbeiter. In Deutschland sei man in dem Zeitraum von fünf auf 22 Mitarbeiter gewachsen. Zudem habe die österreichische Filiale seit der Gründung im Jahr 2015 von einem auf fünf Mitarbeiter zugelegt. Zur Bedeutung der hauseigenen Ausbildungsinstitution verweist Rohrer darauf, dass man derzeit dabei sei, sie mit externen Partnern auszubauen. Ziel sei, die bisher noch oft internen Ausbildungen der Academy so aufzustellen, dass IPG-Kunde sie wahrnehmen als Baustein einer IAM-Gesamtlösung.
Nichts sage wollte Rohrer zum Gewinn und zur Verteilung der Umsätze auf die Ländergesellschaft. Man arbeite aber profitabel, betont er. Ein hoher Anteil des Gewinns fliesst laut Rohrer in den weiteren Ausbau. Zu beachten sei ausserdem, dass die IPG Gruppe keinen Investor im Hintergrund habe und aus eigenen Mittel wachse. (vri)