KI-Vielfalt wird für Firmen zum Sicherheitsrisiko

17. Juli 2026 um 14:04
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Foto: Horizon flights / Unsplash

Anstatt einer generellen KI setzen Unternehmen je länger, je mehr auf spezialisierte Modelle, die für besondere Aufgaben herangezogen werden. Damit steigen die Sicherheitsprobleme.

Mit wachsender KI-Maturität von Unternehmen wächst offenbar auch die Zahl der genutzten Modelle. Die meisten Unternehmenskunden setzen bewusst auf den parallelen Betrieb mehrerer KI-Plattformen und kombinieren dabei neuere, KI-native Tools mit den Lösungen etablierter Enterprise-Anbieter. Dies ergab eine Auswertung von Login-Daten von mehr als 20'000 Organisationen weltweit, über die der Sicherheitsanbieter Okta berichtet.
Der Studie zufolge diversifizieren Organisationen ihre KI-Umgebungen zunehmend. Damit würden sich auch die Marktanteile verschieben, so Okta: Disruptive Anbieter wie Anthropic, OpenAI und Cursor verzeichneten ein starkes Wachstum. Etablierte Provider wie Google und Microsoft würden aber aufgrund der Enterprise-Verträge und Integrationsmöglichkeiten weiterhin hohe Nutzerzahlen aufweisen. Okta erwartet nicht, dass es in naher Zukunft einen einzelnen KI-Anbieter geben wird, der den Enterprise-Markt dominiert.
Die heterogenen KI-Landschaften bergen besonders für Unternehmen in der EMEA-Region mit ihren strengen Compliance- und Governance-Anforderungen neue Herausforderungen, betont Okta. Beispielsweise könnten falsch konfigurierte Berechtigungen, inkonsistente Richtlinien und eine fragmentierte Überwachung zu Problemen führen. Durch nicht-verwaltete, falsch konfigurierte oder veraltete Zugriffsrechte würden neue Angriffsvektoren entstehen und die Gefahr von Compliance-Verstössen erhöht.

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