Kanton Zürich sucht Provider für neue Backend-Infrastruktur

17. Dezember 2019, 11:55
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Im Zuge der neuen IT-Strategie wird die Informatik des Kantons Zürich zentralisiert.

Im Zuge der neuen IT-Strategie wird die Informatik des Kantons Zürich zentralisiert. Dabei wird auch die standardisierte "IKT-Grundversorgung" beim Zürcher Amt für Informatik (AfI) angesiedelt. In diesem Rahmen wurden bereits letzte Woche Dienstleister für die Bereiche Digitaler Arbeitsplatz, Mobilität sowie UCC gesucht. Nun hat die Zürcher Finanzdirektion einen Provider für den Aufbau der künftigen Backend-Infrastruktur ausgeschrieben, welche schliesslich die Basis für den Betrieb der Applikationen und Services bieten soll.
Der Anbieter wird für die Lieferung der Hardware sowie der systemnahen Software der Backend-Infrastruktur zuständig sein. Zudem soll er Personal für Konzeption, Aufbau, Inbetriebnahme sowie Unterstützung und Beratung zur Verfügung stellen. Der Auftrag erfolgt mittels eines Rahmenvertrages bis Ende 2025 mit Option auf Verlängerung.
Als Mengengerüst der bestehenden Infrastruktur sind in der Ausschreibung rund 400 physische Server und etwa 10'000 Clients genannt. Das AfI rechnet mit rund 3000 Applikationen, 1000 Terabyte Storage und 1000 virtuellen Rechnerinstanzen. Die Zahlen können sich aber im Laufe der Konsolidierung noch reduzieren, aber auch wegen neuen Anforderungen erhöhen, heisst es seitens das kantonalen Informatikamtes. (ts)

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