Der weltgrösste PC-Hersteller hat es trotz Flaute in der Branche zurück in die Gewinnzone geschafft. Im Ende März abgeschlossenen letzten Geschäftsjahr erzielte Lenovo einen Nettogewinn von 535 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von
128 Millionen Dollar ausgewiesen worden war.
Der Gewinn wurde trotz einem auf 43 Milliarden Dollar um 4,2 Prozent geschrumpften Umsatz erwirtschaftet. Wobei dieser Rückgang im Vergleich mit dem vorherigen Jahresabschluss (minus 19 Prozent) stark gebremst werden konnte. In der EMEA-Region lag er allerdings mit minus 5,1 Prozent über dem Konzerndurchschnitt und betrug insgesamt noch 11,2 Milliarden Dollar.
Wenig erstaunlich ist, dass alle drei Kernsparten von den schrumpfnden Umsätzen betroffen waren. Im Sektor PC und Smart Devices kam Lenovo auf einen Umsatz von 30 Milliarden Dollar, war also um 2,3 Prozent rückläufig. Allerdings sei der Bereich Gaming-PCs, Detachables und Chromebooks stark gewachsen, so der chionesiche Hersteller.
Im Mobile-Business mit dem Smartphone-Geschäft sind die Umsätze zwar ebenfalls um 5,4 Prozent gesunken, jedoch nicht in der Region Westeuropa. Deutlich gelitten hat hingegen das Data-Center-Geschäft, das noch 4,1 Milliarden Dollar zum Geschäft beitrug und damit 10,6 Prozent weniger Server, Speicher, Software und Services auswies.
Insgesamt erhöhte sich der Marktanteil des laut
Gartner weltgrössten PC-Herstellers um 0,4 auf 21,4 Prozent. Und die schwarzen Zahlen sorgten bei den Anleger an der Börse in Hongkong für Euphorie, jedenfalls legte die Aktie um bis zu sechs Prozent zu. (vri/sda)