Logitech muss Mäuse lassen

23. April 2009, 09:07
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Der wichtigste Schweizer Hardwarehersteller rutscht in die roten Zahlen.

Der wichtigste Schweizer Hardwarehersteller rutscht in die roten Zahlen.
Der Schweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2009 (per Ende März 2009) mit einem Verlust von 35, 1 Millionen Dollar abgeschlossen. Auch der Umsatz im vierten Quartal brach um 32 Prozent auf 408 Millionen Dollar ein.
Auch über das gesamte Geschäftsjahr 2009 hinweg gesehen, schloss der weltgrösste Hersteller von Mäusen, Joysticks und Webkameras mit massiv schlechteren Zahlen ab. So sackte der Betriebsgewinn um 61,8 Prozent auf 109,7 Millionen Dollar ab, der Umsatz hingegen hielt sich mit einem Minus von 6,8 Prozent auf 2,209 Milliarden Dollar besser.
Den grössten Einbruch musste Logitech bei Tastaturen und Fernbedienungen einstecken, wo die Umsätze je um rund 17 Prozent eingebrochen sind. Lediglich die Zahlen für Webcams und Lieferungen an Computerhersteller liegen im Plus. Logitech-Chef Gerald Quindlen macht die Wirtschaftskrise und den stärkeren Dollar für den geringeren Absatz verantwortlich.
Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahrs (per Ende Juni) rechnet Logitech mit einem Umsatz zwischen 300 und 320 Millionen Dollar (nach 509 Millionen im entsprechenden Vorjahresquartal) und einem operativen Verlust zwischen 40 und 50 Millionen Dollar. (bt)

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