Manche Schweizer würden auch mit Wearables zahlen wollen

22. Februar 2018, 13:21
  • fintech
  • mastercard
  • twint
  • studie
  • schweiz
image

21 Prozent der Schweizer können sich vorstellen, künftig auch Wearables zum Bezahlen zu nutzen, dies ergab laut einer Medienmitteilung von Mastercard eine Studie.

21 Prozent der Schweizer können sich vorstellen, künftig auch Wearables zum Bezahlen zu nutzen, dies ergab laut einer Medienmitteilung von Mastercard eine Studie.
Das stimmt Mastercard hoffnungsvoll, will man doch bald auch Smartwatches oder Fingerringe als weiteres NFC-Zahlungsmittel anbieten, obwohl Twint, Samsung Pay, Google Pay und kontaktlose Maestro- und Kreditkarten heute schon nutzbar sind. All die Investitionen, damit der gestresste Shopper mit vollen Einkaufstaschen in beiden Händen an der Kasse wählen kann, wie er sich beim anspruchsvollen und aufwändigen Zahlungsvorgang merklich entstressen will.
"Es ist an der Zeit, die Bezahlmethoden um Zahlungen mit Wearables zu erweitern", glaubt nicht nur Mastercard, sondern auch die Sprecherin der ABN AMRO Bank.
Die niederländische Bank testet während vier Monaten mit 500 Teilnehmern, wie sich die Vernetzung Armband-Lohnkonto im Konsumentenalltag anlässt. 50 Prozent aller Bankkartenzahlungen würden bei ihnen kontaktlos stattfinden, so die Bankerin in einem Werbevideo, das einen glücklich zahlenden Jungblogger und einen glücklich zahlenden Jungmusiker als Pilotnutzer zeigt.
Insgesamt sei die Akzeptanz von kontaktlosen Zahlungen mit Mastercard und Maestro in Europa 2017 sehr stark gestiegen, besagt die Mastercard-Studienzusammenfassung. Nämlich in Europa um 145 Prozent und in der Schweiz um 152 Prozent. Absolute Zahlen werden nicht genannt.
Parallel sei die Zahl von aktiv genutzten kontaktlosen Karten fast ebenso rasant gestiegen, dies in der Schweiz sogar überdurchschnittlich, nämlich um 118 Prozent. Dies deute, so die Mitteilung, auf das merklich gestiegene Vertrauen der Nutzer. Schweizer Zahlen dazu nennt die Mitteilung keine, nur solche für Holland, Spanien und England.
Die Studienautoren hätten im Auftrag von Mastercard über 50'000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt. Gut, passen die Resultate zur kürzlichen Ankündigung von Mastercard, man wolle durchsetzen, dass bis 2023 jeder Karteninhaber in Europa, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und im asiatisch-pazifischen Raum kontaktlos bezahlen könne. (mag)

Loading

Mehr zum Thema

image

Twint partnert mit Cembra-Tochtergesellschaft Swissbilling

Die Schweizer Bezahl-App Twint will künftig mit Swissbilling zusammenarbeiten. Details der Partnerschaft waren indes nicht zu erfahren.

publiziert am 23.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022
image

MFA kommt erst langsam in Firmen an

Die Zahl der Unternehmen, die Multifaktor-Authentifizierung für Angestellte implementieren, steigt einem Report von Thales zufolge nur langsam.

publiziert am 22.9.2022