Myriad kommt nicht aus den roten Zahlen

28. Juli 2017, 09:14
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Der Handysoftware-Entwickler Myriad hat im ersten Halbjahr erneut weniger Umsatz erzielt und rote Zahlen geschrieben.

Der Handysoftware-Entwickler Myriad hat im ersten Halbjahr erneut weniger Umsatz erzielt und rote Zahlen geschrieben. Nachdem der Umsatz im vergangen Jahr bereits um 46 Prozent geschrumpft war, sank er im ersten Halbjahr um gut zehn Prozent auf 6,9 Millionen US-Dollar.
Der EBIT-Fehlbetrag verbesserte sich derweil auf minus 4,8 Millionen Dollar nach einem Verlust von 12 Millionen Dollar im Vorjahr. Unter dem Strich steht ein Verlust von 6,9 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 12,6 Millionen resultiert hatte.
Als Grund für die roten Zahlen nennt das Unternehmen etwa die Beilegung eines Rechtsstreits um einen Sozialplan in Frankreich mit Kosten von 1,3 Millionen Dollar oder die Investitionen in die cloudbasierte Plattform Connect Hub, das IoT-Instrument Thingsstream und die Social-Media-Plattform Versy in Höhe von 3,6 Millionen Dollar.
Die Barmittel reduzierten sich von 30 auf 14,2 Millionen Dollar. Der Generalversammlung am 24. August wird eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 37,4 Millionen Aktien zum Ausgabepreis von 0,50 Franken pro Stück vorgeschlagen. Die dabei erlösten Mittel sollen der Lancierung von Thingsstream zufliessen und der Erschliessung von Markt-Opportunitäten von Connect Hub dienen. (sda/ts)

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