Die Städte St.Gallen, Winterthur, Zug und Zürich gründen zusammen mit SBB, Swisscom und der Post den Smart City Hub Switzerland. Der Verband will Projekte wie etwa gemeinsame Datenplattformen vorantreiben.
Im öffentlichen Raum werden immer mehr Daten erhoben. Es sind meistens öffentliche Daten, die teilweise weiterverwendet werden können. Mit der Nutzung solcher Daten könnten sich Städte besser steuern lassen, heisst es auf der Website des Smart City Hub. Dies soll letztlich zu besserer Lebensqualität beitragen.
Die angedachten Projekte des Verbands betreffen Mobilitäts- und Energiethemen sowie Fragen zur Standortqualität, wie ein Sprecher gegenüber der Agentur 'Keystone-SDA' sagte. Auch wollen die Partner ein gemeinsames Verständnis des Begriffs "Smart City" entwickeln.
Nebst den Gründungsmitgliedern sind auch der Kanton Basel-Stadt, die Gemeinde Ittigen, die Zürcher Hochschule ZHAW sowie die Plattform Smart Cities & Regions beim Verband dabei, wie es in der Mitteilung heisst.
Präsident des Verbands ist Christian Geiger, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt St. Gallen.
Der neue Verband will expandieren, insbesondere in die Romandie, so die Pläne im Vorfeld.
Es gibt schon diverse Smart-City-Plattformen in der Schweiz, die man nicht mit dem neubegründeten Smart City Hub verwechseln sollte. Zudem gibt es Smart City Schweiz, ein Förderprogramm für zukunftsträchtige Energiekonzepte. Die Informationen zu konkreten Schweizer Projekten sind verstreut, die Anzahl Projekte und ihr Stand unklar. (sda / mag)