Obwaldner E-Gov-Projekt für Auszeichnung nominiert

30. Juni 2020 um 14:40
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Mit der automatischen Steuerveranlagung hat es der Kanton Obwalden ins Finale des deutschsprachigen E-Government-Wettbewerbs geschafft.

Am bereits zum 19. Mal veranstalteten E-Government-Wettbewerb von Bearingpoint und Cisco hat es die Steuerverwaltung von Obwalden unter die 19 Finalisten geschafft. Bis zum 14. August läuft noch das Online-Voting.
Qualifiziert haben sich die Obwaldner in der Kategorie "Bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien 2020". In dem gemeinsam mit Bedag durchgeführten Projekt geht es um den Einsatz von Data Analytics in der Steuerverwaltung. Konkret ist eine Lösung konzipiert worden, die unnötiges manuelles Begutachten von Steuererklärungen überflüssig machen soll, wie dem Projektbeschrieb (PDF) zu entnehmen ist. Dazu wurde auf der Basis der Steuerdatenbank mit den Unterlagen von den knapp 27'000 Steuerpflichtigen pro Jahr das System so trainiert, dass heute rund 20 % oder 5'500 Fälle automatisch abgewickelt werden können.
Das Projekt des kleinen Kantons befindet sich in der Ausscheidung erheblich grösseren Playern gegenüber, zu denen Grossstädte wie Hamburg genauso zählen wie Bundesämter und Ministerien in Deutschland und Österreich. Im Rahmen des Minsterialkongresses von Bearingpoint werden in Berlin am 22. September 2020 die Sieger prämiert. Weitere Informationen gibt es online.

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