Oracle zu BEAs Preisvorstellung: "Gohts no?"

26. Oktober 2007 um 09:21
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Der Verwaltungsrat von BEA findet, --http://www.

Der Verwaltungsrat von BEA findet, wie man bereits wusste, dass Oracles Übernahmeangebot zu einem Preis von 17 Dollar pro Aktie deutlich zu tief sei. Gestern wurde nun beziffert, um wieviel: Zu Verhandlungen mit Oracle - oder einem anderen potentiellen Käufer - wäre man erst ab einem Angebot von 21 Dollar pro Aktie bereit.
Oracle, beziehungsweise Oracle-Präsident Charles Phillips, reagierte in einem Brief an den BEA-Verwaltungsrat schroff: Der genannte Preis sei sowohl für Oracle als auch für jeden anderen möglichen Käufer viel zu hoch. Phillips betonte, dass sich schon bisher kein anderer Kaufkandidat gemeldet habe: "Offensichtlich glaubt kein anderes Unternehmen, dass BEA überhaupt 17 Dollar pro Aktie wert wäre, geschweige denn 21 Dollar."
Der BEA-Verwaltungsrat erklärte, dass man nach Gesprächen mit den Finanzberatern von Goldman Sachs zu dieser Preisvorstellung gelangt sei. Unter Berücksichtigung der Synergien, die Oracle oder ein anderer Käufer nach einer Übernahme von BEA ausnützen könnte, so der VR, könnten diese nach dem Kauf von BEA auch bei einem Preis von deutlich über 21 Dollar pro Aktie nach kurzer Zeit ihren eigenen Gewinn erhöhen. (hjm)

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