Per Freihänder: Laufzeit für Swisscovid-App um ein Jahr verlängert

25. August 2021 um 09:55
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Für 1,6 Millionen Franken beauftragt der Bund die Firma Ubique mit der Weiterführung der Tracing-App.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vergibt eine Verlängerung für die Weiterentwicklung, Wartung und Support des Proximity-Tracing-Systems – besser bekannt als Swisscovid-App – freihändig an die Firma Ubique. Dies ist einem Zuschlag auf Simap zu entnehmen.
Der Zuschlag erfolgt bis Juni 2022. Ein kurzfristiger Anbieterwechsel führe zu einem erhöhten Risiko für den laufenden Betrieb des Swiss Proximity-Tracing-Systems (SPTS) und sei in Anbetracht der noch verbleibenden, kurzen Betriebsdauer ein inakzeptables Risiko, schreibt das BAG. Die gesetzliche Grundlage für den Betrieb ist bis 30. Juni 2022 befristet.
Ubique erhält für den Grundauftrag sowie Optionen jeweils rund 800'000 Franken. Swisscovid wurde im Sommer 2020 ursprünglich als Tracing-App für Covid-Meldungen und -Warnungen eingeführt. Seit Juli 2021 verfügt die App auch über eine Check-in-Funktion. Diese sei vor allem für kleinere Veranstaltungen wie private Treffen und Feste oder berufliche Anlässe wie Sitzungen gedacht, erklärte der Bundesrat zur Erweiterung. Gäste, Besucherinnen und Besucher könnten mit dieser Funktion einfach einchecken, die Informationen werden während 14 Tagen lokal gespeichert und danach gelöscht.
Im Januar 2021 veröffentlichte der Bund erste Studienergebnisse zur Wirkung von Swisscovid. Laut aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik wurde die App bis jetzt rund 3,3 Millionen Mal heruntergeladen. Als aktive Apps pro Tag werden 1,6 Millionen angeben.

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