Red Hat und IBM lancieren Software-Marktplatz für OpenShift

10. September 2020 um 10:32
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Applikationen für Red Hat OpenShift zu finden und zu gebrauchen, werde dadurch stark vereinfacht, versprechen beide.

Red Hat und sein Mutterkonzern IBM haben am 7. September offiziell einen Software-Marktplatz für OpenShift zertifizierte Softwareprodukte von Drittanbietern eröffnet. (OpenShift ist die Kubernetes-Distribution von Red Hat.) Für alle Tools wird über den Markplatz auch kommerzieller Support angeboten.
Zu finden sind dort gegenwärtig Produkte von MongoDB, Couchbase, KubeMQ, Dynatrace und vielen mehr. Ausserdem sollen laut Red Hat auch schnell noch weitere hinzukommen. Gegenwärtig arbeite man zum Beispiel mit Nginx und F5 zusammen, um auch deren Angebote aufnehmen zu können.
Der Marktplatz beinhaltet jetzt schon Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, von Datenbanken über KI und Machine Learning, Security und Monitoring bis hin zu Entwicklertools. Die Produkte laufen auf dem Kubernetes Operator Framework und können wie Cloud-Services bezogen werden. Das bedeutet, dass der Installationsprozess, Upgrades, sowie Failover- oder Recovery-Funktionen bereits automatisiert sind.
Für OpenShift-Anwender werde es durch den Marktplatz wesentlich einfacher, Applikationen zu finden, zu installieren und zu betreiben, argumentieren Red Hat und IBM.
Unternehmen, die Software über den Marktplatz beziehen, sind nicht an die IBM-Cloud gebunden. Die angebotenen Produkte können in beliebigen privaten oder öffentlichen Clouds verwendet werden. Für jede Lösung können zudem jederzeit aktuelle Daten zur Nutzung im Unternehmen bezogen werden.
Zusätzlich zum normalen Red Hat Marketplace gibt es auch noch die Variante Select. Unternehmen können damit ihren Angestellten einen privaten Marktplatz zur Verfügung stellen, auf dem nur die vom Unternehmen genehmigten Produkte zu finden sind.

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