Red Hats CTO äussert sich zum IBM-Deal

26. Juli 2019, 13:10
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Nachdem sich bereits die Channel-Chefs von IBM und Red Hat zu den Auswirkungen der Übernahme von Red Hat durch "Big Blue" geäussert haben, folgt nun Red Hats CTO.

Nachdem sich bereits die Channel-Chefs von IBM und Red Hat zu den Auswirkungen der Übernahme von Red Hat durch "Big Blue" geäussert haben, folgt nun Red Hats CTO. In einem Reddit-Thread "Ask me Anything" stand der Technologie-Chef der Community Rede und Antwort und ging insbesondere auf das Produktportfolio und die Open-Source-Szene ein.
"Die IBM-Übernahme hat keine Auswirkungen auf OpenShift", so CTO Chris Wright. Auch bei Fedora, der Linux-Distribution, die als Basis für Red Hat Enterprise Linux (RHEL) dient, soll sich nichts ändern. "Red Hat ist immer noch Red Hat", fügt er an. Ziel sei weiterhin, eine umfassende Enterprise-Kubernetes-Plattform anzubieten. IBM könne aber dabei helfen, die Adaption von OpenShift zu beschleunigen.
Für die Weiterentwicklung des Red-Hat-Portfolios bleibe der Fokus auf Hybrid-Cloud zentral; IBM versuche nicht, diese Strategie zu ändern, schreibt der CTO. Ausserdem bleibe die OSS-Community ein wichtiger Teil des Prozesses zur Produktentwicklung bei Red Hat. So werde man wie bis anhin zur Open-Source-Community beitragen. "Wir beteiligen uns an Open-Source-Projekten, die Teil unseres Produktportfolios sind und konzentrieren uns auf die für unsere Kunden wichtigen Bereiche, die nicht nur Funktionen, sondern auch langfristige Wartbarkeit beinhalten", schreibt Wright.
Ob denn IBM-Chefin Ginni Rometty den Red-Hat-CEO "Jim Whitehurst herausputze, um der nächste IBM-CEO zu werden?", will ein User wissen. "Ich habe keine Kristallkugel, aber ich denke, Jim ist ein grossartiger CEO", antwortet der CTO. (kjo)

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