Terra Quantum, ein Deeptech-Startup aus dem St. Gallischen Rorschach, hat in einer Finanzierungsrunde 60 Millionen Dollar gesammelt. Man habe damit eine der grössten Finanzierungsrunden im Bereich der Quantentechnologie abgeschlossen, teilt die Firma mit. Mit Ausnahme von Lakestar, einem internationalen Risikokapitalgeber, werden die Investoren nicht namentlich genannt. Sie seien in den Bereichen Pharma, Logistik und Blockchain verwurzelt, heisst es lediglich.
Das frische Geld soll nun in die Forschung sowie die internationale Expansion fliessen, wie es vom Startup heisst. Unter anderem will die Ostschweizer Firma Niederlassung im Silicon Valley sowie im Münchner Quantum Valley eröffnen.
Das Geschäft von Terra Quantum gilt als Zukunftsbereich: Künftig werde die Mehrheit der Unternehmen auf Quantentechnologien umstellen müssen, heisst es von Terra Quantum. Das Unternehmen betreibt ein Quanten-Cloud-Rechenzentrum und hat ein Quantenprotokoll auf den Markt gebracht. Mit den hauseigenen Algorithmen, Software und Verschlüsselungsprotokollen für Quantensicherheit bedient Terra Quantum nach eigenen Angaben einen internationalen Kundenstamm.
"Ich bin sehr stolz auf unsere jüngsten Meilensteine: Wir haben das erste hybride Quanten-Cloud-Rechenzentrum (QMware) und ein hochsicheres globales Quantenprotokoll auf den Markt gebracht, das auf Quantenschlüsselaustausch (QKD) basiert", lässt sich Markus Pflitsch, Gründer und CEO von Terra Quantum, in der Mitteilung zitieren. Die Produkte und Dienste der Firma sollen im as-a-Service-Modell angeboten werden.