SoftwareOne-Aktien nach Börsen-Debüt leicht über Ausgabe­preis

25. Oktober 2019, 10:13
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Der Gang von SoftwareOne an die Schweizer Börse SIX ist am heutigen Freitag erfolgreich über die Bühne gegangen.

Der Gang von SoftwareOne an die Schweizer Börse SIX ist am heutigen Freitag erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Aktien des Börsenneulings notierten im frühen Handel leicht über ihrem Ausgabepreis von 18 Franken. Gegen Mittag wurden die Papiere zu 18,75 Franken gehandelt.
Die Börsenkapitalisierung des Stanser Software-Lizenzberaters beläuft sich damit auf rund 2,9 Milliarden Franken. Bei der Initialisierung Ende September.
Das Nidwaldner Unternehmen hat 38,5 Millionen Aktien aus dem Besitz der Investoren KKR, Peruni Holding sowie von Mitarbeitern und weiteren Aktionären platziert. Der Streubesitz beträgt aktuell respektive vor Ausübung einer allfälligen Mehrzuteilungsoption 24,3 Prozent. Wird diese vollständig ausgeübt, so würde er noch auf 28,0 Prozent steigen.
Frisches Geld nimmt SoftwareOne mit dem Börsengang nicht auf, wie die Firma schon früher bekannt gab. An die Börse wurden somit nur bestehende Aktien gebracht. Die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli behalten auch nach dem IPO einen Anteil von 30,9 Prozent.
In diesem Jahr ist dies hierzulande der fünfte Börsengang, zuvor hatten bereits Medacta, Alcon, Stadler Rail und Aluflexpack ihr Debüt auf der SIX-Bühne gegeben.
Zum Lizenzierungs-Giganten ist SoftwareOne im letzten Jahr durch die Übernahme der Leipziger Comparex geworden. Heute ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in 90 Ländern tätig und umfasst 65'000 Geschäftskunden. Es beschäftigt rund 5300 Mitarbeitende – 70 davon am Hauptsitz ins Stans, wo SoftwareOne im Jahr 2000 gegründet wurde. Die Firma betrachtet sich als weltweit grössten Vertriebspartner von Microsoft und Azure-Partner, wenn man das Transaktionsvolumen betrachtet. (vri/Keystone-sda)

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