Sopra Steria bestätigt Ryuk-Angriff

26. Oktober 2020 um 16:10
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Der IT-Dienstleister wurde Opfer eines Hackerangriffs. Es handelt sich demnach um eine neue Variante der Ransomware Ryuk.

Am 21. Oktober gab der IT-Dienstleister Sopra Steria bekannt, am Abend zuvor eine Cyber-Attacke entdeckt zu haben. Medienberichten zufolge hat es sich um einen Angriff mit der Ransomware Ryuk gehandelt.
Die Schadsoftware sei nun identifiziert worden, schreibt Sopra Steria in einer Mitteilung von heute, 26. Oktober. Es handle sich um eine neue Version von Ryuk, die Anbietern von Antiviren-Software und Security-Behörden bislang nicht bekannt gewesen sei.
Laut der Mitteilung hat der IT-Dienstleister die Behörden darüber informiert. Ausserdem sei die Viren-Signatur dieser neuen Ryuk-Version den Anbietern von Antiviren-Software zur Verfügung gestellt worden.
Man habe ausserdem festgestellt, dass die Cyberattacke nur wenige Tage vor der Entdeckung gestartet wurde, schreibt Sopra Steria weiter. Aufgrund der Security-Massnahmen habe man die Schadsoftware auf einen begrenzten Teil der Infrastruktur der Gruppe eindämmen können. Bislang und "nach eingehender Prüfung" habe man keine geleakten Daten oder Schäden an den IT-Systemen der Kunden festgestellt.
Laut der Mitteilung beginnt die Gruppe nun mit dem schrittweisen Neustart der IT-Systeme. Es werde aber einige Wochen dauern, bis sich die Lage in der gesamten Gruppe wieder normalisiert habe. 

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