Thurgau bestimmt nach Turbulenzen einen neuen Informatik-Chef

3. März 2020 um 12:29
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Mitte Jahr wechselt Christoph Maier von der SIX Group in das Informatikamt des Kantons.

Nach den Wirren und Diskussionen um die plötzliche Freistellung des ehemaligen Chefs des Amtes für Informatik (AfI) des Kantons Thurgau und seine finanzielle Abfindung, hat es eine Weile gedauert, bis der Kanton einen Nachfolger bestimmt hat.  Nun haben die Ostschweizer den Namen des designierten neuen Chefs bekannt gegeben: Es handelt sich um Christoph Maier, der laut seinem Xing Profil gegenwärtig noch für die Six Group Services ASG arbeitet.
Christoph Maier bringe langjährige Führungserfahrung sowie Kenntnisse in den Bereichen Software-Engineering, IT-Strategien, Digitalisierung, E-Government und Projektmanagement mit, sagt der Kanton.
Maier wird seinen Job beim AfI am 1. Juli 2020 antreten. Er hat in den letzten dreizehneinhalb Jahren in der Privatwirtschaft gearbeitet. Davor aber hat er bereits einmal Erfahrung bei einer IT-Abteilung der öffentlichen Hand gesammelt: Laut seinem Xing-Profil war er von Oktober 2001 bis Oktober 2006 Abteilungsleiter Software-Entwicklung beim OIZ der Stadt Zürich. 
Danach wechselte er für knapp 8 Jahre zur Credit Suisse, zunächst als Abteilungsleiter Project-Management und später im Range eines Vice President als Sektorleiter Engineering "Cash Service & Cards".
Bei Six führt er seit Herbst 2014 als Executive Director den Bereichs Financial Information Application Engineering.
Das AfI erbringt Informatikdienstleistungen für die gesamte kantonale Verwaltung, die Gerichte und auch Thurgauer Gemeinden.

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