Thurgau hat neue Chefin fürs digitale Kompetenzzentrum

15. März 2021 um 12:45
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Eva-Maria Boretti ist die erste Leiterin des neu geschaffenen Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung im Thurgau.

Das neu geschaffene kantonale Kompetenzzentrum agiert als Impulsgeber und Drehscheibe der digitalen Transformation in der Verwaltung des Ostschweizer Kantons. Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, übernimmt Eva-Maria Boretti dessen Leitung. Sie löst den interimistischen Leiter Reto Schubnell ab, der im Kompetenzzentrum "weiterhin wichtige bereits gestartete Projekte" verantworten werde, heisst es weiter.
Die Schaffung der neuen Stelle hatte der Kanton im Rahmen der Vorstellung seiner Digitalisierungsstrategie im letzten Herbst angekündigt. Damals hiess es, dass das Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung bis Ende Jahr 2020 etabliert sein soll und vorerst mit 3 Vollzeitstellen besetzt werde. Dafür sei ein Budget von 300'000 Franken vorgesehen.
Das Kompetenzzentrum sei "Dienstleister für die kantonale Verwaltung, die kantonalen Schulen und Betriebe sowie die Gerichte". Es übernehme "mit den Digitalisierungsverantwortlichen der Staatskanzlei, der Departemente und einer Vertretung der Gerichte wichtige Aufgabenbereiche der digitalen Transformation".
Boretti habe nach der Berufsmatura in Frauenfeld einen Bachelor in Business Communications erworben und hält ausserdem einen Master in Politikwissenschaften. Laut ihrem Linkedin-Profil startete die 38-jährige ihre Karriere 2006 im Marketing bei IBM, stand für die Agenturen Young & Rubicam und für Wirz im Einsatz sowie für den Fernsehsender 'Joiz'. Im Oktober 2016 ging sie dann zum Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, wo sie die Entwicklung und Optimierung aller digitalen "Kundenerlebnisse", in allen digitalen (Web-) Produkten und Kampagnen sowie die digitale Kommunikation verantwortete, wie ihr neuer Arbeitgeber schreibt.

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