Wie sicher gehen Schweizer Firmen mit USB-Sticks um?

12. Januar 2012 um 10:10
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Nur 40 Prozent der Schweizer Unternehmen verfügen über angemessene Technologien, um den Missbrauch von USB-Sticks zu verhindern.

Nur 40 Prozent der Schweizer Unternehmen verfügen über angemessene Technologien, um den Missbrauch von USB-Sticks zu verhindern.
Das Thema Sicherheit geniesse zwar in Schweizer Unternehmen hohe Priorität, dennoch müssen Mitarbeitende und Unternehmen mehr tun um Sicherheitsverstösse zu vermeiden, wie die Studie "Zur Lage der USB-Speichersicherheit in Schweizer Unternehmen und Behörden" von Kingston und Ponemon Research zeigt.
Die Studie wurde in zehn europäischen Ländern mit insgesamt 2'942 IT-Spezialisten, die über eine durchschnittliche Erfahrung von 10,75 Jahren in der IT-Branche mitbringen, durchgeführt. Es wurde ermittelt, wie Unternehmen mit ihren Sicherheits- und Datenschutzanforderungen im Bezug auf USB-Sticks umgehen. Das Ergebnis zeigt, dass viele Unternehmen keine angemessenen Sicherheitsrichtlinien für die Verwendung von USB-Sticks umsetzen.
Schweizer Firmen nicht mit neuster Technologie gerüstet
Nur gerade 40 Prozent der Schweizer Unternehmen verfügen über die nötigen Technologien um das Herunterladen von vertraulichen Daten auf USB-Sticks durch unbefugte Personen zu verhindern oder schnell zu entdecken. 59 Prozent der Befragten hätten in den letzten zwei Jahren Daten verloren, weil USB-Sticks abhanden gekommen sind.
In Deutschland werden die Sicherheitsmassnahmen am konsequentesten durchgesetzt. So haben 62 Prozent der Befragten bestätigt, dass ihr Unternehmen über eine angemessene USB-Sicherheitspolitik verfügt, um Missbräuche durch Angestellte zu verhindern. Im Gegensatz dazu sind Grossbritannien mit 73 Prozent, Frankreich mit 85 Prozent und Polen mit 83 Prozent am meisten betroffen, wenn es um nicht erlaubte Verwendungen von USB-Stick-Benutzung durch Mitarbeitende geht.
"Wir bei Kingston glauben, dass eine fehlende Übersicht der verwendeten USB-Sticks sowie ein nicht ausreichender Know-how-Transfer zum Thema IT-Sicherheit in den Unternehmen dazu beitragen, dass bei der Verwendung von USB-Sticks eine überwältigende Datenmenge verloren geht", lässt sich Christian Marhöfer, Geschäftsführer Kingston Technology GmbH, in der Medienmitteilung zitieren. (hal)

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