ZKB gibt Java-E-Banking-Client auf

26. Mai 2008 um 08:56
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Neues Legitimationsverfahren mTAN funktioniert nur mit HTML.

Neues Legitimationsverfahren mTAN funktioniert nur mit HTML.
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) wird ihren Java-Client für das E-Banking aufgeben. ZKB-Sprecher Diego Wider bestätigt gegenüber inside-it.ch, dass die grösste Schweizer Kantonalbank den Java-Client für die E-Banking-Kunden nicht mehr unterstützt wird.
Ende April führte die ZKB das neue Legitimationsverfahren mTAN ein, das nur mit der HTML-Version funktioniert. In einem Kundenbrief von Ende April heisst es: "Wir empfehlen Ihnen deshalb, die Version zu wechseln."
Noch weiss man nicht, ab wann ZKB-Kunden den Java-Client nicht mehr benutzen können. Die Einstellung werde jedoch nicht vor Mitte 2009 erfolgen, so Wider. Kunden sollen frühzeitig informiert werden. Für Kunden, die den Java-Client bevorzugen, sei weiterhin die bewährte Sicherheitscodeliste im Einsatz.
Vista-Inkompatibilität?
Grund für die Aufgabe des Java-Clients ist laut ZKB die Tatsache, dass die HTML-Version bereits von 80 Prozent der User regelmässig verwendet werde. Das Legitimationsverfahren mTAN, das punkto Sicherheit im E-Banking mit der Transaktionssignierung und der Verwendung zweier unabhängiger Kanäle (E-Banking und Mobiltelefon) neue Massstäbe setze, wurde ausschliesslich für den HTML-Client entwickelt.
Die Vermutung, dass der Java-Client aufgrund einer Inkompatibilität mit Windows Vista aufgegeben wird, will Wider nicht bestätigen: "Die Unverträglichkeit des Java-Clients mit Vista beschränkt sich auf gelegentlich auftretende Probleme beim Upgrade der Java-Version beziehungsweise der Deinstallation des Java-Clients." Dieses "doch eher marginale Problem" stehe in keinem Zusammenhang mit dem Entscheid, die Java-Version mittelfristig nicht weiter zu entwickeln. (Maurizio Minetti)

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