Schaffhauser Abacus-Projekt abgeschlossen

20. März 2026 um 13:03
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Foto: Wikimedia, Public Domain

Die neue HR-Lösung läuft seit Anfang Januar und scheint keine Probleme zu verursachen.

Neben den vielen Nachrichten über mehr oder weniger schief gelaufene IT-Projekte der öffentlichen Hand geht manchmal vergessen, dass auch viele Projekte gut über die Bühne gehen. Zum Beispiel dieses: Die Einführung von neuer Standard-Software für die Personalverwaltung des Kantons und der Stadt Schaffhausen.
Im Oktober 2024 gaben die Schaffhauser Behörden ihre Absicht bekannt, ihre bestehenden Personalsoftwarelösungen durch eine moderne, integrierte HR-Lösung zu ersetzen. Obwohl sowohl der Kanton als auch die Stadt letztlich die gleiche Software und HR-Portallösung nutzen sollten und viele Schnittstellen identisch sind, wurde in der Aus­schrei­bung explizit nach zwei individuellen Projekten gefragt. Beide dabei implementierten Lösungen sollten On-Premises im Rechenzentrum von Informatik Schaffhausen betrieben werden. Der Wunschtermin für das den Go-live der Personaladministration war Anfang 2026.

Kosten von sechs Millionen Franken

Der Zuschlag für das neue System wurde für etwas mehr als sechs Millionen Franken an den Abacus-Partner Customize aus Winterthur vergeben. Wie dieser jetzt meldet, konnte der Wunschtermin eingehalten werden: Nach einer rund zwölfmonatigen Projekt- und Einführungsphase habe man die auf Abacus HR basierenden neuen Systeme per 1. Januar 2026 planmässig produktiv in Betrieb nehmen können. Heute unterstützen die Systeme demnach die Personaladministration, die Lohnverarbeitung sowie die Arbeitszeiterfassung für insgesamt rund 6500 Lohnabrechnungen.
Die Umsetzung sei jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Projektteams des Kantons und der Stadt Schaffhausen erfolgt, so Customize. Im Zuge der Implementierung habe man zudem eng mit verschiedenen Drittpartnern zusammengearbeitet, deren Systeme im Rahmen des Projekts integriert werden mussten.
Die neue Software scheint von Anfang an gut zu funktionieren. "Besonders wichtig für uns war, dass die Lohnverarbeitung von Beginn an zuverlässig funktioniert. Dank der neuen Lösung können die Löhne unserer Mitarbeitenden nun pünktlich und korrekt verarbeitet und ausbezahlt werden", wird Rebekka Argenton, Leiterin des kantonalen Personalamts, in der Mitteilung zitiert.


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