Schweizer Forschende erhalten teilweise Zugang zu Horizon

19. März 2024 um 10:12
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Viola Amherd und Ursula von der Leyen in Brüssel. Screenshot: Youtube

Die Schweiz und die EU haben Verhandlungen über ein neues Abkommen aufgenommen.

Der Bundesrat und die EU-Kommission haben am 18. März Verhandlungen für ein neues Abkommen über die künftigen Beziehungen aufgenommen. Mit dem Start der Gespräche sind Forschende in der Schweiz ab sofort als "Beneficiary" zu den Ausschreibungen ERC Advanced Grants 2024 des Europäischen Forschungsrats zugelassen, wie Bundespräsidentin Viola Amherd nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel sagte.
Vorschläge aus der Schweiz würden wie Vorschläge aus einem assoziierten Land behandelt. Die Beteiligung der Forschenden aus der Schweiz an gewissen europäischen Programmen sei wichtig, damit "unsere klugen Köpfe" zusammenarbeiten könnten, betonten beide Präsidentinnen. Den Zugang zu EU-Programmen wie Horizon Europe verlor die Schweiz im Verlaufe des Jahres 2021.
"Die Übergangsregelung soll für das Programmjahr 2025 für alle Ausschreibungen von Horizon Europe und Euratom angewendet werden, sobald ein entsprechendes Abkommen zwischen der Schweiz und der EU paraphiert worden ist", teilt das Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mit.

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