Schweizer Softwarehaus schluckt BIM-Spezialisten aus Wien

13. September 2022, 10:29
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Haben Grund zur Freude: Smino-Gründer Silvio Beer (links) und Sandor Balogh.

Smino hat BIM Spot übernommen und ist nun auch in Österreich präsent.

Smino ist ein Schweizer Softwareanbieter mit Fokus auf die Baubranche. Die Firma mit Sitz in Rapperswil-Jona teilt mit, dass sie BIM Spot, einen österreichischen Spezialisten für Building Information Modeling (BIM), übernommen habe. "Mit dieser Übernahme werden wir die Marktführerschaft im Bereich BIM übernehmen", zeigt sich Silvio Beer, einer der Gründer von Smino, zuversichtlich.
BIM ist eine Methode zur Erstellung von digitalen Modellen von Bauwerken, die relevante Informationen für alle Stakeholder umfassen sollen. Die Daten sollen bei BIM Spot aus den BIM-Modellen verschiedener Disziplinen zentral zusammengeführt, strukturiert und automatisch auf Fehler und Vollständigkeit geprüft werden, verspricht das Unternehmen.
Smino wurde 2016 gegründet und beschäftigt mittlerweile über 50 Mitarbeitende . Das Unternehmen zählt nach eigenen Angaben 17'000 Kunden im DACH-Raum und will sich als Anbieter einer Standardsoftwarelösung in der Bauindustrie etablieren. Smino unterhält Niederlassungen in Zürich, Rapperswil-Jona und Düsseldorf. Mit der Übernahme ist das Unternehmen nun auch in Wien lokal präsent. Angaben zum Preis wurden keine gemacht, Smino hat kürzlich 3,1 Millionen Franken in einer Finanzierungsrunde gesammelt.

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