Security-Behörde nennt Citrix-Lücke "unakzeptables Risiko"

14. Juli 2025 um 12:48
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Illustration: Philip Oroni / Unsplash+

Die Schwachstelle in Citrix-Netscaler lässt die CISA aktiv werden. US-Behörden müssen sofort handeln.

Im Juni gab Citrix drei kritische Schwachstellen in seinen Netscaler-Produkten bekannt. Eine davon mit einer Bewertung von 9.4 wurde inzwischen in Anlehnung an eine vormalige gravierende Schwachstelle "Citrix Bleed 2" getauft. Sie kann aus der Ferne ausgenutzt werden, um Anmeldeinformationen von einem Netscaler-Gerät zu erhalten, was Hackern einen erweiterten Zugriff auf Netzwerke ermöglicht.
Die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) warnt, dass die Schwachstelle CVE-2025-5777 bereits aktiv in Hacking-Kampagnen verwendet wird. CISA-Geschäftsführer Chris Buter bezeichnete die Lücke als "ein erhebliches, inakzeptables Risiko für die Sicherheit des zivilen Bundesunternehmens".
Die Cybersecurity-Behörde forderte die US-Verwaltungen auf, die Schwachstelle innerhalb eines Tages zu patchen. Das ist eine ungewöhnlich kurze Frist – normalerweise haben Behörden nach einer CISA-Warnung bis zu drei Wochen Zeit, um Massnahmen einzuleiten.


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