Servicenow schliesst vier kritische Sicherheitslücken

3. September 2026 um 11:28
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Foto: Markus Spiske / Unsplash

In der KI-Plattform des Softwarekonzerns klafften vier kritische Sicherheitslücken. Updates sind bereits veröffentlicht. Angriffe auf die Schwachstellen will der Anbieter nicht beobachtet haben.

Die Sicherheitsforschenden des US-Softwarekonzerns Servicenow haben vier kritische Lücken in der hauseigenen KI-Plattform identifiziert. Sie betreffen die Plattform-Versionen Yokohama (2024), Xanadu (2025), Zurich (2025) und Australia (2026), so der Anbieter auf seinem Supportportal.
Aufgrund zusätzlicher Analysen eines externen Sicherheitsexperten musste Servicenow die Einstufung der Lücke CVE-2026-6876 noch hochstufen. Die Möglichkeit, durch die Schwachstelle aus einer gesicherten Umgebung (Sandbox) auszubrechen und damit erweiterte Rechte auf der Now Platform zu erhalten, war zunächst unterschätzt worden. Die Gefahr wird jetzt als kritisch eingestuft, so Servicenow.
Diesen Schweregrad haben auch die drei Schwachstellen CVE-2026-18885, CVE-2026-18886 und CVE-2026-74820, doppelt der Anbieter nach. Die zwei Code-Injection-Lücken und eine SQL-Injection-Schwachstelle könnten es nicht authentifizierten Benutzenden erlauben, ihre Rechte auf der Plattform auszuweiten, Daten zu modifizieren respektive beliebige SQL-Anweisungen auszuführen. Für alle drei Sicherheitslücken stehen Patches bereit, so der Anbieter.
Die Cloud-Plattformen seien auch bereits aktualisiert. Diejenigen Kundinnen und Kunden, die Servicenow selbst betreiben, sollten ihre Software umgehend updaten. Das Unternehmen betont in dem Supporteintrag, dass derzeit keine böswilligen Angriffe auf Servicenow-Instanzen bekannt seien.

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