Supercomputer "Alps" expandiert nach Lausanne

10. Januar 2024 um 08:37
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Foto: CSCS

Die Infrastruktur des Schweizer Supercomputers wird erweitert. Dank eines neuen Standorts an der EPFL soll es mehr Redundanz und neue Anwendungsbereiche geben.

Die Infrastruktur des Schweizer Supercomputers "Alps" wird auf den Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) ausgedehnt. Das teilte das zur ETH Zürich gehörende Nationale Hoch­leistungs­rechen­zentrum (CSCS) mit.
Das CSCS in Lugano stellt derzeit Infrastruktur und Software an ver­schie­den­en Standorten in der Schweiz bereit. Diese verteilte Infrastruktur erhöhe die Effizienz und mindere die mit Stromausfällen verbundenen Risiken der "Alps"-Infrastruktur, hiess es vom Zentrum.
Der Supercomputer "Alps" wird nach Angaben der beteiligten Hochschulen zu den leistungsfähigsten Rechnern der Welt gehören. Die Forschenden wollen damit zum Beispiel Wettervorhersagen genauer machen oder Künstliche Intelligenz trainieren.

Mehr Ausfallsicherheit und Anwendungsfälle

Die Erweiterung der "Alps"-Infrastruktur an der EPFL soll laut CSCS ab Frühjahr 2024 als Ausfallsicherheit der Dienste für das Bundesamt für Meteorologie und Meteoschweiz zur Verfügung stehen. Derzeit werden die digitalen Wettervorhersagen ausschliesslich im Zentrum in Lugano berechnet.
Darüber hinaus eröffne die Verteilung der Systeme neue Möglichkeiten für den Umgang mit sogenannten föderierten Daten, wie sie in der medizinischen Forschung häufig vorkommen, so das CSCS. Dabei handelt es sich um Daten, die über verschiedene Informationsquellen an unterschiedlichen Orten verteilt sind.

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