Swisscom-Preise für Glasfaser bleiben stabil

8. Oktober 2026 um 12:43
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Foto: Swisscom / Carlo Reguzzi

Der Preisüberwacher hat sich mit dem Staatskonzern auf eine Verlängerung der geltenden Konditionen geeinigt. Init7, Salt oder Sunrise zahlen weiterhin gleich viel wie bisher.

Während der nächsten zwei Jahre bleiben die Nutzungsgebühren für unbeleuchte Glasfaser der Swisscom stabil. Der Preisüberwacher hat sich mit dem Telco auf die Verlängerung der bisherigen Preisobergrenzen geeinigt. Angesichts der auslaufenden Regelung habe er nun die Angaben der Swisscom zu den Kosten und Einnahmen im Zusammenhang mit dem Glasfasernetz geprüft, heisst es im Newsletter des Preisüberwachers. Auf dieser Grundlage wurde eine Verlängerung der geltenden einvernehmlichen Regelung vereinbart.
Damit bezahlen die Swisscom-Konkurrenten wie Init7, Salt oder Sunrise für die Nutzung des Swisscom-Glasfasernetzes weiterhin gleich viel wie bisher. Eine unbeleuchtete Glasfaserleitung kostet höchstens 24 Franken pro Monat. Der Preis ist seit 2022 unverändert.
Die neue Regelung gilt bis zum 30. September 2028. Auch die anderen einmaligen Preise wie beispielsweise die Gebühr für die Neuaufschaltung werden nicht erhöht, wie es beim Preisüberwacher auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP' hiess.

Wichtig für Glasfaserwettbewerb

Ab 2027 werden sich die Swisscom und der Preisüberwacher laut den Angaben zudem regelmässig über die Berechnungsmethode für die Kosten und Tarife für die unbeleuchteten Glasfasern austauschen.
Bei der unbeleuchteten Glasfaser stellt die Swisscom den anderen Telekomanbietern die reinen Leitungen zur Verfügung. Die Konkurrenten müssen dann selber ihre eigenen Infrastrukturen, namentlich die elektronischen Komponenten, einrichten. Damit können sie zum Beispiel ihre eigenen Surfgeschwindigkeiten anbieten, die sich von jenen der Swisscom unterscheiden. Dies ist laut Angaben des Preisüberwachers für den Wettbewerb unter den Telekomanbietern in der Schweiz von grosser Bedeutung.

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