Tiktok-Verkauf offenbar durch

19. Dezember 2025 um 10:05
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Foto: Antonbe / Pixabay

Laut Medienberichten ist ein Vertrag zum Verkauf des US-Geschäfts der Video-App unterzeichnet worden.

Ein Vertrag über eine neue Firma, die das US-Geschäft der populären Video-App Tiktok übernehmen soll, ist Medienberichten zufolge nach monatelangem Tauziehen unterzeichnet worden sein. Tiktok-Chef Shou Chew habe dies Mitarbeitenden in einer E-Mail mitgeteilt, schrieben unter anderem das US-Magazin 'Axios' und die Nachrichtenagentur 'Bloomberg'.
Zu den Investoren gehören demnach, wie dies im Vorfeld bereits angenommen wurde, der Software-Konzern Oracle, sowie die Investmentunternehmen Silver Lake aus den USA und MGX aus Abu-Dhabi.
Diese sollen 'Axios' zufolge rund 45% an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten. Weitere rund 20% soll der bisherigen Eigentümer, der in China ansässige Bytedance-Konzern, erhalten. Rund ein Drittel der Anteile bleibe bei bisherigen internationalen Investoren von Tiktok. Die Transaktion soll demnach am 22. Januar 2026 abgeschlossen werden.
Auf den Betrieb von Tiktok ausserhalb der USA dürfte das Geschehen keine Auswirkungen haben. Von Tiktok gab es zunächst keine Stellungnahme zu den Medienberichten.

Warnung vor Medien-Kontrolle durch Trump-Lager

Die demokratische US-Senatorin Elizabeth Warren warnte nach Bekanntwerden der Unterzeichnung, Trump wolle noch mehr Kontrolle darüber, was man zu sehen bekomme, "seinen Milliardärs-Kumpeln" überlassen. Der Oracle-Besitzer Larry Ellison gehört zu den Unterstützern von Donald Trump.
Die Beteiligung des Softwareunternehmens und Cloud-Providers macht aber auch Sinn, weil Oracle schon jetzt der technische Dienstleister von Tiktok für die USA ist und unter anderem Rechenpower für die Plattform zur Verfügung stellt.

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