Das Universitätsspital Zürich (USZ) migriert auf S/4Hana und holt hierzu verschiedene Externe an Bord. Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat das Spital Swisscom als Implementierungspartner gewählt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf etwas über 7 Millionen Franken für 5 Jahre.
Gemäss der Publikation des Zuschlags hat sich lediglich ein weiterer Anbieter um den Auftrag bemüht. Swisscom habe das vorteilhafteste Angebot eingereicht, heisst es zur Begründung.
Der Telco und IT-Dienstleister wird beim Hana-Projekt des USZ für die Implementierung auf die neue Produktgeneration von SAP verantwortlich sein – "vor dem Supportende", wie es heisst.
Weitere Dienstleister für Projektleitung und Qualitätskontrolle
Weitere Bereiche der S/4Hana-Migration hat das Spital separat ausgeschrieben. Dazu gehört die Gesamtprojektleitung, für die die Firma
GITG im vergangenen September einen Zuschlag erhalten hat. Auch die Qualitätskontrolle werde separat ausgeschrieben, heisst es vom Unispital.
Für das SAP-Projekt geht das USZ intern von etwas über 20 Vollzeitstellen aus. Im Spital ist noch das alte SAP ECC im Einsatz, das 2004 vom ERP-Konzern auf den Markt gebracht worden war und das Support-Ende langsam vor der Tür steht.
Das Unispital Zürich setzt seit 1996 auf Lösungen von SAP, die sich zum integralen Bestandteil der Systemlandschaft entwickelt haben. Man habe sich durchaus mit der Frage beschäftigt, ob es eine Alternative gebe, sei aber zum Schluss gekommen, dass SAP in den heute eingesetzten Bereichen weiterhin die richtige Lösung sei,
erklärte uns das Spital im Herbst.