US-Behörde ermittelt gegen ChatGPT-Entwickler OpenAI

13. Juli 2023 um 13:54
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Foto: Jonathan Kemper / Unsplash

Die Federal Trade Commission will untersuchen, ob OpenAI gegen Verbraucherschutzrechte verstösst.

Die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission hat eine Untersuchung gegen ChatGPT-Entwickler OpenAI eingeleitet. Die FTC will ausserdem ermitteln, ob und inwiefern das Unternehmen gegen Verbraucherschutzgesetze verstösst.
Der FTC zufolge gefährde die Microsoft-Beteiligung personenbezogene Daten. Deswegen hat die Behörde in einem 20-seitigen Schreiben Infos darüber gefordert, wie OpenAI mit den Risiken im Zusammenhang mit dem KI-Modell umgeht. Weiter soll die Behörde untersuchen, ob die KI-Firma unlautere oder betrügerische Praktiken anwendet, die zu einem "Reputationsschaden für die Verbraucherinnen und Verbraucher führen" könnten.
Wenn die FTC feststellt, dass ein Unternehmen gegen Verbraucherschutzgesetze verstösst, kann sie Bussgelder verhängen oder ein Unternehmen einer Einwilligungsverordnung unterwerfen. Diese schreibt vor, wie es mit Daten umzugehen hat. Die FTC hat sich zum obersten Polizisten der Bundesregierung im Silicon Valley entwickelt und auch schon hohe Geldstrafen gegen Meta, Amazon und Twitter wegen Verstössen gegen Verbraucherschutzgesetze verhängt.
Zudem wird auch der Sicherheitsvorfall untersucht, den der ChatGPT-Entwickler im März bekannt gab.
OpenAI und die FTC reagierten nicht auf Anfragen, wie 'Washington Post' berichtete. Auch Google hat mit einer Klage zu kämpfen. Für das Training seiner hauseigenen KI Bard soll der Tech-Konzern unerlaubt personenbezogene und urheberrechtlich geschützte Informationen genutzt haben. Das Google-KI-Tool ist nun auch in der Schweiz verfügbar.

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