Weltweite Störung bei Microsoft-Diensten

1. September 2026 um 09:33
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Foto: Anna Surovková / Unsplash

Outlook verzeichnete Ausfälle, M365 hatte Probleme. Microsoft spricht von einer Beruhigung der Lage.

Die Störung bei Microsoft begann am späteren Montagnachmittag, 31. August. Laut Status-Seite wirkte sich die Störung auf eine Reihe von Diensten wie Exchange Online, Defender XDR, Microsoft Teams, Onedrive, Sharepoint Online, Microsoft 365 Copilot und 365 Admin Center aus. Betroffen waren Business- wie Privatkunden. Bei Outlook beispielsweise kam es zu Ausfällen bei der Login-Funktion sowie beim Empfang und Versand von E-Mails.
Ursache war laut Microsoft ein Problem in der Cloud-Infrastruktur von Exchange Online. "Wir haben Probleme im Zusammenhang mit einer Kernauthentifizierungskonfiguration identifiziert, die von mehreren internen Diensten innerhalb der Exchange Online-Infrastruktur verwendet wird", erklärte der Konzern. Man führe auf der Ebene der einzelnen Server einen manuellen Test durch, um die Konfigurationen zurückzusetzen.
Am Dienstagvormittag sprach Microsoft von einer Erholung der Systeme. "Wir wenden die gezielte Korrekturmassnahme für die Authentifizierungskomponente weiterhin bei Bedarf auf die verbleibenden betroffenen Infrastrukturkomponenten an. Während unsere Massnahmen zur Behebung des Problems laufen, sind die Anzeichen aus der Servicetelemetrie weiterhin positiv", hiess es auf der Status-Seite. Diese verzeichnete aber nach wie vor Probleme für verschiedene Dienste wie Exchange Online, Onedrive, Teams oder Universal Print.
"Wir stellen insgesamt eine Verbesserung der Serviceverfügbarkeit fest und beobachten die Entwicklung genau, um sicherzustellen, dass wir auf dem Weg zu einer umfassenden Behebung des Problems vorankommen", so Microsoft.
Update 2.9., 13.00 Uhr: Microsoft berichtet auf der Status-Website für die M365-Dienste weiter von gestörten Services. Die Telemetriedaten würden zwar zeigen, dass die Verfügbarkeit der Dienste stabil bei über 99% bleibt. Das Unternehmen gehe davon aus, dass die Mehrheit der Nutzenden keine Auswirkungen des Problems mehr registriere. Der Fokus der Arbeiten liege darauf, die Korrekturen auf die verbleibenden Teile der betroffenen Infrastruktur ausgewogen zu verteilen, um eine dauerhafte Wiederherstellung sicherzustellen.

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