Wie künstliche und menschliche Intelligenz bei Cybersicherheit zusammenspielen

1. Dezember 2023 um 08:59
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Zum Start des GoHack23, einem dreitägigen Anlass von Gobugfree und der Fernfachhochschule Schweiz, diskutierten Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Zukunft der Schweizer Cybersicherheit.

Das Timing des GoHack23 könnte fast nicht besser sein. Nur einen Tag nachdem der Bundesrat seinen Bericht über "die Förderung des ethischen Hackings in der Schweiz" vorlegte, machten der Bug-Bounty-Dienstleister Gobugfree und die Fernfachhochschule Schweiz ethisches Hacking zum Thema ihrer gemeinsamen Konferenz.
Ziel sei es, ethisches Hacking und Cybersicherheit nicht nur als Fachgebiet für Expertinnen und Experten zu positionieren, sondern diese Themen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sagten die Organisatoren bei der Eröffnung der Konferenz.

Weniger effiziente Systeme sind widerstandsfähiger

Auch das Nationale Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) leistet seinen Beitrag zu ethischem Hacken. Dessen Legalität hatte die Organisation zuletzt in einem Rechtsgutachten abklären lassen. Raphael Reischuk, Mitgründer des NTCs, sprach über die Neugestaltung der Cybersicherheit. Er betonte, dass die grössten Herausforderungen in der Resilienz gegenüber Effizienz liegen würden. Reischuk erläuterte, wie "weniger effiziente Systeme oft widerstandsfähiger sind".
Omnipräsent war auch das Thema Künstliche Intelligenz. Es wurde unter anderem von Isabel Steiner, Lead Engineer von Alpine AI, sowie SVP-Nationalrat Franz Grüter beleuchtet. Steiner sprach über die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, die immer stärker zusammenwachsen würden. "Heute geborene Kinder werden sich in ihrer Jugend nicht mehr darum kümmern, ob sie mit Menschen oder Maschinen interagieren", sagte die Expertin zuletzt im Interview mit uns.

Kombination mit Fundraising

Das Fundraising-Start-up Raisenow ist Programmpartner des Gohack23. Findet ein ethischer Hacker oder eine ethische Hackerin im Rahmen des dreitägigen Anlasses eine Sicherheitslücke, wird die Hälfte der Belohnung der Caritas Schweiz gespendet. Diese Aufteilung trage nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit digitaler Systeme bei, sondern leiste auch einen wertvollen Beitrag für gemeinnützige Zwecke, heisst es in einer Mitteilung.
Interessenbindung: Inside-it.ch ist Medienpartner des GoHack23.

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