An diesem Wochenende, am 15. und 16. Juni, findet auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden die Ukraine-Friedenskonferenz statt. Wie man weiss, hat dies, wie zu erwarten war, bereits zu vermehrten Cyberangriffen auf Schweizer Behörden und Unternehmen geführt.
Auch im Nachbarkanton Schwyz war man sich dessen bewusst und hat sich darauf vorbereitet, wie die Regionalzeitung 'Höfner Volksblatt/March Anzeiger' berichtet.
"Die Sicherheit der IT-Infrastrukturen hat grösste Priorität", erklärte Marcel Arthen, Leiter des Schwyzer Amtes für Informatik, der Regionalzeitung. "Ein massgebender Teil des Amts für Informatik ist aktuell in Aufgaben rund um diese Bedrohungslage involviert." Zudem tausche man sich regelmässig mit dem Nachrichtendienst des Bundes und anderen Kantonen aus. Die Mitarbeitenden der kantonalem Verwaltung seien über die erhöhten Risiken sowie individuelle Sicherheitsmassnahmen orientiert worden.
Als konkrete Security-Massnahme, die man wie andere Institutionen und Unternehmen mit kritischer Infrastruktur ergriffen habe, sei eine "IT-Sperrphase", so Arthen weiter. Das bedeute unter anderem, dass man in dieser Phase keine Updates mache, um keine "zusätzliche Angriffsfläche" zu bieten. Eine Ausnahme gebe es für bestimmte Sicherheitsupdates, diese würden aber zuerst auf Testsystemen installiert, um sie zu überprüfen.
(Update: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir den Bürgenstock in einem falschen Kanton platziert.)