Wiz will sich nicht von Google kaufen lassen

23. Juli 2024 um 09:20
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Wiz will nicht unter das Dach von Alphabet schlüpfen. Foto: Wiz

Das Security-Unternehmen hat das 23 Milliarden Dollar schwere Übernahmeangebot von Alphabet gemäss Medienberichten abgelehnt.

Alphabet wolle das Cybersecurtiy-Startup Wiz für rund 23 Milliarden Dollar übernehmen, hiess es kürzlich. Es wäre die grösste Übernahme in der Firmengeschichte des US-Konzerns gewesen. Offenbar aber will Wiz sich nicht kaufen lassen. Wie 'Techcrunch' berichtet, habe sich die 2020 gegründete Firma entschieden, unabhängig zu bleiben.
"Während wir uns durch die erhaltenen Angebote geschmeichelt fühlen, haben wir uns entschieden, unseren Weg zum Aufbau von Wiz fortzusetzen", so CEO Assaf Rappaport in einer Nachricht an seine Mitarbeitenden, die dem Tech-Magazin vorliegt. Auch wenn es schwierig sei, "Nein" zu solchen Angeboten zu sagen.
Rappaport hat das Unternehmen gemeinsam mit Yinon Costica, Roy Reznik und Ami Luttwak in Israel gegründet. Mittlerweile hat Wiz seinen Hauptsitz in den USA. Berichten zufolge besitzt jeder der Gründer 9% der Anteile. Zuletzt wurde die Security-Firma mit 12 Milliarden Dollar bewertet. Zu den Investoren gehören Index, Sequoia Capital und Thrive Capital.

Börsengang ist das nächste Ziel

Wiz bietet Cloud-basierte Cybersecurity-Lösungen mit Echtzeit-Detection und -Response, basierend auf KI. Das Unternehmen gehört zu einem der am schnellsten wachsenden Software-Startups. Unter den Kunden finden sich gewichtige Namen wie BMW, Slack oder Morgan Stanley.
Anstatt sich von Alphabet kaufen zu lassen, plant Wiz laut der Nachricht des CEOs einen Börsengang. Die nächsten Ziele seien, die Marke von einer Milliarde Dollar Annual Recurring Revenue (ARR) zu knacken sowie der IPO. 2023 erzielte Wiz einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von 350 Millionen Dollar.

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