Zürcher Software-Startup sichert sich 3 Millionen Euro

15. Juli 2024 um 11:49
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Die Unternehmensgründer Pascal de Buren und Maurice Gonzenbach (v.l.n.r.). Foto: Caplena

In einer Pre-Series-A-Finanzierungsrunde konnte Caplena 3 Millionen Euro von Investoren sammeln. Das Geld soll in die Expansion in den USA fliessen.

Das Zürcher Startup Caplena hat sich auf Feedback-Analysen für Unter­nehmens­kunden und Forschungs­institute spezialisiert. Das Unter­nehmen hat eine Software ent­wickelt, die nach eigenen Angaben verschiedene generative KI-Algorithmen kombinieren kann, um Kundenrückmeldungen aus Umfragen und Online-Bewertungen zu analysieren.
"Die mehrsprachige Plattform integriert und verarbeitet Daten aus verschiedenen Quellen über APIs und Integrationen und konsolidiert das Feedback in einem einzigen Tool und einer einzigen Pipeline. Sie generiert automatisch thematische Kategorien und klassifiziert die Daten mit Hilfe ihres proprietären KI-Algorithmus sehr genau", heisst es von Caplena.
Dieses Versprechen ist dem südeuropäischen Vermögensverwalter Inveready viel Geld wert. So hat der Investor eine Pre-Series-A-Finanzierungsrunde in Caplena in Höhe von 3 Millionen Euro in Form von Wandelanleihen angeführt. Dabei wurde Inveready zusätzlich von internationalen Fonds und Schweizer Investoren, darunter etwa Spicehaus Partners, unterstützt, wie das Startup schreibt.
Erfolgreiche Entwicklung in den USA
Aktuell bedient das Startup gemäss seiner Webseite über 170 Unternehmen weltweit. "Die Mittel werden es uns ermöglichen, unsere Marketing- und Vertriebsaktivitäten auf neue Regionen auszuweiten und unsere markt­führende Position im deutschsprachigen Raum zu festigen", sagte Maurice Gonzenbach, Mitgründer und Co-CEO von Caplena.
So soll das Kapital in erster Linie für die Entwicklung einer neuen Go-to-Market-Strategie verwendet werden, "um den Bedürfnissen eines wachs­tums­starken Unternehmens gerecht zu werden". Gerade in den USA soll viel Geld in die Erweiterung des Kundenstamms fliessen. Dort habe es "in letzter Zeit deutliche Anzeichen für eine erfolgreiche Entwicklung gegeben", schreibt das Zürcher Startup.
Gleichzeitig wolle man einen Wandel von einem reinen Textanalyse-Tool zu einer echten Feedback-Insights-Plattform vollziehen, "die mit einer Vielzahl von KI- und Statistik-Methoden in der Lage ist, verborgene Erkenntnisse aus grossen Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten schnell zu identifizieren", so das Versprechen des Unternehmens.

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