Zug steckt 40 Millionen Franken in ein Blockchain-Institut

1. März 2024 um 11:25
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Mit den Einnahmen aus der OECD-Mindeststeuer soll das Crypto Valley zum Zentrum für die Blockchain-Forschung werden.

Der Zuger Kantonsrat hat einstimmig bewilligt, 39,35 Millionen Franken aus den Einnahmen der OECD-Mindeststeuer in den Aufbau der Initiative "Blockchain Zug" zu stecken.
Mit den Mitteln soll einerseits ein neues Blockchain-Institut gegründet und aufgebaut werden. Andererseits gehört auch ein neues Institut an der Universität Luzern mit neun Lehrstühlen zum Projekt. Dadurch soll das Zuger Crypto Valley international zum Zentrum für die Blockchain-Forschung werden.

Politisch breit abgestützt

Diese Kooperation soll in einer Vereinbarung zwischen den Organisationen geregelt werden, heisst es im Informationsbericht der Zuger Regierung (PDF). Darüber hinaus soll ein Gremium mit "Vertretungen des Kantons Zug, der Hochschule Luzern und gegebenenfalls Externen", gebildet werden. Dieses soll "regelmässig über den Stand von Aktivitäten und Perspektiven informiert werden und sich aktiv einbringen".
Das Vorhaben erhielt schon in erster Lesung Ende 2023 breite Zustimmung. Damals bezeichnete der Präsident der vorberatenden Kommission, Fabio Iten (Mitte), das Vorhaben als "innovatives Projekt". Auch für die SVP-Fraktion trägt das Blockchain-Institut zur "guten Standortattraktivität" bei, wie Alexander Haslimann (SVP) sagte. Unterstützung fand die Anschubfinanzierung auch in der GLP-Fraktion. Etwas gespaltener war die SP-Fraktion. Eine "knappe Mehrheit" aber sprach sich für den Förderbeitrag aus, wie Ronahi Yener (SP) sagte.
(Mit Material von Keystone-sda)

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