Zweiter Tag der digitalen Inklusion

21. November 2025 um 10:38
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Bild: Allianz Digitale Inklusion Schweiz

Mit Fachtagungen und Kursangeboten will die Allianz Digitale Inklusion Schweiz am zweiten Tag der digitalen Inklusion die IT-Grundkompetenz der Bevölkerung stärken.

Mehr als ein Drittel der Schweizer Bevölkerung ist noch immer von der digitalen Teilhabe ausgeschlossen. Das erklärt die Allianz Digitale Inklusion Schweiz unter Berufung auf aktuelle Studien. Die Allianz initiiert am heutigen Freitag den nach 2024 zweiten Tag der digitalen Inklusion.
Mit lokalen Aktivitäten und Kursangeboten sollen die Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen, Personen mit geringen digitalen Grundkompetenzen und Menschen aus prekären Verhältnissen mit der Digitalisierung adressiert werden, so die Allianz. Der Tag verfolge zwei zentrale Stossrichtungen: Erstens sollen digitale Grundkompetenzen durch gezielte Massnahmen wie leicht zugängliche Informationen, übersichtliche digitale Zugänge, kostenlose Unterstützung und niedrigschwellige Kursangebote ausgebaut werden. Zentral sei dabei das Kursangebot auf dem nationalen Portal einfach-besser.ch, heisst es.
Der Kanton St. Gallen veranstaltet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit der Stadt St. Gallen und der Allianz Inklusion Schweiz einen Beratungstag. Lernende des Kantons beraten im Festsaal der Ortsbürgergemeinde St. Gallen die Bevölkerung im Umgang mit digitalen Anwendungen. Interessierte können sich während einer halben Stunde im persönlichen Gespräch beraten lassen, wenn sie Mühe mit Smartphone, Tablet, Whatsapp und anderen Diensten haben.

Barrierefreies E-Government

Als zweite Stossrichtung nennt die Allianz die digitale Barrierefreiheit. Sie werde beispielsweise im Rahmen einer Fachtagung E-Accessibility bei Google in Zürich adressiert, bei der Expertinnen und Experten aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze erörtern werden.
Als Vorreiterkanton positioniert sich eigenen Angaben zufolge St. Gallen. Dort werde seit rund einem Jahr bei Evaluationen von neuen IT-Lösungen anhand der Norm eCH-0059 Accessibility Standard die Barrierefreiheit systematisch beurteilt. Nach Angaben des Kantons sorge die Prüfung etwa dafür, dass Leichte Sprache und zum Beispiel maschinell lesbare Dokumentenformate in digitalen Angeboten umgesetzt werden.

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