Der Bundesrat möchte die Schweiz zur Gastgeberin eines KI-Weltgipfels machen. Er hat das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) damit beauftragt, die nötigen Vorbereitungsarbeiten an die Hand zu nehmen.
Dabei soll insbesondere mit Indien zusammengearbeitet werden. Das Land hat das Anfang 2026 geplante Gipfeltreffen organisiert. Ende 2023 fand
in London der erste KI-Gipfel statt. Seither folgten Ausgaben
in Südkorea und
Frankreich. Die Veranstaltung sei eine gute Gelegenheit, um sich über die Chancen und Risiken von KI auszutauschen, findet der Bundesrat.
Mit der Organisation eines KI-Gipfels soll die Schweiz einen konstruktiven Beitrag zur laufenden Diskussion rund um KI und zu deren internationaler Steuerung und Regulierung zu leisten. Gleichzeitig soll damit die Rolle als Forschungs- und Innovationszentrum hervorgehoben werden.
Das Gipfeltreffen soll in Genf stattfinden und wird gemeinsam vom Uvek und dem EDA organisiert werden. Dabei soll mit Akteuren aus der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammengearbeitet und auch auf die Bedeutung des Völkerrechts und der Grundrechte bei der Entwicklung und beim Einsatz von KI eingegangen werden.
Der Bundesrat geht derzeit davon aus, dass die Durchführung des KI-Gipfels keinen zusätzlichen Bedarf an allgemeinen Bundesmitteln benötigt. Die notwendigen Ressourcen sollen aus den bestehenden Budgets kommen und durch Beiträge von Dritten und Sponsoring generiert werden.