Big Tech verspricht sichere KI-Entwicklung

22. Mai 2024 um 08:41
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Foto: Yu Kato / Unsplash

Am KI-Gipfel in Seoul haben 16 Tech-Firmen eine Erklärung zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz unterzeichnet. Die Technologie soll allen zugutekommen.

Führende Tech-Unternehmen aus der ganzen Welt haben sich zu Beginn des "AI Summits" in Seoul (Südkorea) zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie verpflichtet. Zu den Mitunterzeichnern gehören grosse Namen wie Amazon, Google, Meta, Microsoft, IBM, Samsung, aber auch KI-Startups wie OpenAI, Cohere oder Anthropic. Die Firmen wollen gemeinsam dafür sorgen, dass KI allen zugutekommt.
Die beteiligten Tech-Unternehmen, einschliesslich solcher aus China und den Vereinigten Arabischen Emiraten, sagten zu, im äussersten Fall "KI-Modelle nicht zu entwickeln oder anzuwenden, falls die Risiken nicht ausreichend entschärft werden können", wie die britische Regierung mitteilte. Gross­britannien richtet den KI-Gipfel zusammen mit Südkorea aus.
Bei den Gesprächen in Seoul geht es neben globalen Standards für die Sicherheit und das Thema Innovation auch um Inklusion, bei der sichergestellt werden soll, dass KI allen zugutekommt. Zu Beginn gingen 16 KI-Tech-Unternehmen aus der ganzen Welt eine freiwillige Verpflichtung für eine sichere Entwicklung der KI ein. Die Zusagen erfolgten am selben Tag, an dem auch die EU-Staaten schärfere Regeln für KI beschlossen haben.

Transparenz zum Thema KI-Sicherheit

Wo sie es bis jetzt nicht getan hätten, würden die Unternehmen eigene Sicherheitsrahmen veröffentlichen, hiess es. Ziel sei es, die Risiken ihrer fortgeschrittenen KI-Modelle messen zu können, einschliesslich der Untersuchung des Missbrauchsrisikos. Zudem seien sie zur Offenheit bei ihrem Umgang mit der KI-Sicherheit entschlossen.
"Es ist weltweit das erste Mal, dass so viele führende KI-Unternehmen aus verschiedenen Teilen der Erde zusammenkommen und den gleichen Verpflichtungen für KI-Sicherheit zustimmen", sagte der britische Premierminister Rishi Sunak. Der Gipfel soll an die Erklärung von Bletchley anknüpfen, in der sich mehrere Staaten für die Zusammenarbeit bei der Regulierung von KI ausgesprochen hatten.
Am ersten Gipfeltag in Seoul stand ein virtuelles Treffen von Rishi Sunak und dem südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol mit Vertretern der G7-Gruppe führender demokratischer Industrienationen und anderer Länder auf dem Programm. Auch Vertreter von Google, Microsoft, Meta und Samsung wurden eingeladen.

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