Agov startet öffentliches Bug-Bounty-Programm

8. Dezember 2025 um 10:57
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Foto: TBIT / Pixabay

Das Schweizer Behörden-Login kann nun öffentlich von Sicherheitsspezialisten auf Schwachstellen geprüft werden.

Das Behörden-Login Agov öffnet seine Sicherheitsüberprüfung für die Öffentlichkeit: Seit dem 8. Dezember 2025 können ethische Hackerinnen und Hacker Schwachstellen melden und erhalten dafür marktübliche Prämien, wie die Bundeskanzlei mitteilt. Damit erweitert sie ihre bisherigen Sicherheitsmassnahmen um einen öffentlichen Bug-Bounty-Ansatz.
Agov, das seit Anfang 2024 im Einsatz stehende Behörden-Login der Schweiz, dient heute in zwölf Kantonen, zahlreichen Gemeinden und beim Bund als zentraler Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen. Da Agov die Identität von Personen in behördlichen Prozessen zuverlässig bestätigen muss, stehe die Sicherheit des Systems im Zentrum, heisst es in der Mitteilung. Die Bundeskanzlei setzte bisher auf regelmässige Überprüfungen durch externe Spezialistinnen und Spezialisten, darunter Penetrationstests und ein privates Bug-Bounty-Programm. Diese Sicherheitskontrolle werde nun mit einem öffentlichen Bug-Bounty-Programm ausgebaut.
Das neue Programm läuft über die Bug-Bounty-Plattform des Bundesamts für Cybersicherheit (Bacs), betrieben von Bug Bounty Switzerland. Die fachliche Verantwortung liegt gemäss Mitteilung beim Bereich Digitale Transformation und IKT-Lenkung (DTI) der Bundeskanzlei sowie beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT). Interessierte Sicherheitsforschende können sich direkt auf der Plattform registrieren und erhalten für bestätigte Schwachstellen eine Vergütung.


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