Bedag sucht viel Leihpersonal, um Engpässe zu überbrücken

5. Mai 2023 um 14:02
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Über 90'000 Stunden an externem Personal will sich der kantonseigene Berner IT-Dienstleister sichern. Er dürfte dafür tief in die Tasche greifen müssen.

Der IT-Dienstleister Bedag fürchtet Personalengpässe. Das Unternehmen im Besitz des Kantons Bern sucht deshalb externe Ressourcen, die dies auffangen können. Gut 91'000 Stunden an Leihpersonal sollen dafür bis 2028 abgerufen werden können. Es geht um Leistungen für Data Center Services, den wichtigsten Bereich der Firma.
Bedag macht den Löwenanteil des Geschäfts damit. Das Unternehmen setzte im letzten Geschäftsjahr 97,8 Millionen Franken um, davon über zwei Drittel mit den Services der Rechenzentren. Unterstützung wird gesucht für die Bereiche Cloud, IBM-Mainframes, RZ-Infrastruktur, SAP, Windows und Linux sowie Security.
Als Gründe für drohende Engpässe nannte Bedag in den Ausschreibungsunterlagen lange Abwesenheiten, grosse Projekte, aber auch die Lage aufgrund des Fachkräftemangels. Die rund 450 Mitarbeitenden sollen darum mit den externen Ressourcen flexibel aufgestockt werden können.
Die Rahmenverträge werden über 5 Jahre laufen, mit Möglichkeit auf Verlängerung. Rechnet man für die 91'000 Stunden jeweils auf Stufe Senior oder Professionen einen Tagessatz von 1300 Franken, ergibt das rund 14,8 Millionen Franken.

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