Die Erwerbslosenquote der Absolventinnen und Absolventen eines Studiums an universitären Hochschulen (UH) oder Fachhochschulen (FH) hat zugenommen. Dies geht aus der Hochschulabsolventenbefragung des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Untersucht wurden die Jahre 2023 bis 2025 und die Erwerbssituation ein Jahr nach Abschluss des Studiums.
Zwischen den Abschlussjahrgängen 2022 und 2024 stieg die Erwerbslosenquote gemäss den Kriterien des Internationalen Arbeitsamtes in einigen Fachbereichen stark an. Bei den UH-Masterabsolventen und -absolventinnen der Fachbereichsgruppe Technische Wissenschaften hat die Quote sich laut BFS mehr als verdoppelt: von 2,1% auf 4,8%. Ebenso bei den FH-Bachelorabsolventen und -absolventinnen des Fachbereichs Technik und IT. Hier stieg die Quote von 3% auf 6,4%.
Über alle Studiengänge berechnet, erhöhte sich die Erwerbslosenquote bei Personen mit einem UH-Master von 3,9% auf 6,4%, bei jenen mit einem FH-Bachelor von 3,4% auf 4,9%. Begrenzt blieb sie mit 0,7% bei den Absolventinnen und Absolventen der pädagogischen Hochschulen. Bei der Schweizer Erwerbsbevölkerung betrug die Quote für das Jahr 2025 im Jahresdurchschnitt 4,8%.
Immer mehr Absolventinnen und Absolventen hätten zudem Mühe, eine ihren Vorstellungen entsprechende Stelle zu finden. "Der Anteil nahm zwischen den Abschlussjahrgängen 2022 und 2024 stark zu", schreibt das BFS zur Umfrage.
Besonders stark stieg der Anteil wiederum in den Fachbereichen Technik und IT sowie Technische Wissenschaften. Bei Letzterem nahm er von 22,9% auf 43,3% zu, bei den FH-Bachelorabschlüssen Technik und IT von 18,8% auf 39,6%. Als häufigste Ursache für Schwierigkeiten bei der Stellensuche wurde hier die fehlende Berufserfahrung angegeben, gefolgt von der wirtschaftlichen Lage und der Stellensituation im studierten Fachbereich.